Donald Trump: US-Präsident sitzengelassen - Trump muss den nächsten Abgang schlucken
Es ist der nächste Abgang. Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen verliert Donald Trump seinen wichtigsten Draht zum Kongress. Der US-Präsident kann sich eine weitere Lücke in seinem ausgedünnten Führungszirkel nicht leisten.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump verliert treuen Verbündeten kurz vor der Zwischenwahl
- Die Abgänge bei "The Don" häufen sich
- Donald Trumps Kabinett ist auf dem Sprung
Das Weiße Haus verliert seinen wichtigsten Draht zum Kapitol - und das zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. James Braid, Donald Trumps oberster Verbindungsmann zum Kongress, hat die Regierung verlassen, schreibt "The Daily Beast". Der nächste Rückschlag für "The Don", dem zuletzt bereits eine peinliche Affäre auf die Füße fiel.
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Donald Trump verliert treuen Verbündeten kurz vor der Zwischenwahl
Als Direktor für Gesetzgebungsangelegenheiten fungierte Braid als zentrale Schnittstelle zwischen US-Präsident Donald Trump und den hauchdünnen Mehrheiten in beiden Kammern. Gerade einmal 19 Monate hielt er in Trumps zweiter Amtszeit durch - eine Phase, die bereits von zahlreichen hochkarätigen Personalabgängen geprägt war. Braid hatte unter anderem maßgeblich dazu beigetragen, den "One Big Beautiful Bill Act" durch den Kongress zu bringen.
Nur noch 75 Tage trennen die Republikaner von den Midterm-Wahlen - ausgerechnet jetzt fehlt Trump ein erfahrener Vermittler zwischen Pennsylvania Avenue und Capitol Hill. Mit Braids Abgang fehlt Trump ausgerechnet in der heißen Wahlkampfphase der Mann, der die fragilen Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus zusammenhalten konnte. Wohin es den erfahrenen Gesetzgebungsstrategen zieht, der bereits in Trumps erster Amtszeit diente, ist bislang nicht bekannt.
Donald Trump: Die Abgänge bei "The Don" häufen sich
Braids Weggang reiht sich in eine Serie "schmerzhafter Verluste" für Donald Trump ein. Anfang August verkündete Pressesprecherin Karoline Leavitt ihren Abschied aus dem Weißen Haus. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Viviana im Mai wolle sie sich ganz ihrer jungen Familie widmen. Ebenfalls vorübergehend abwesend: Vize-Stabschef James Blair, der das Weiße Haus verlassen hat, um Trumps gesamte politische Operation von außen zu steuern.
Donald Trump: Sein Kabinett ist auf dem Sprung
Die Personallücken reichen weit über das engste Umfeld des US-Präsidenten hinaus. Gleich drei Ministerinnen sind nicht mehr im Amt: Ex-Justizministerin Pam Bondi, die ehemalige Heimatschutzministerin Kristi Noem und die frühere Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer.
Schon früh traf es Tricia McLaughlin, die Kommunikationsspezialistin des Heimatschutzministeriums. Besonders brisant: Joe Kent, von Donald Trump zum Direktor des Nationalen Antiterrorzentrums ernannt, legte sein Amt aus Protest gegen den Iran-Krieg nieder. Sein Rücktritt offenbarte die tiefen Risse, die der Konflikt bis in die Spitzen der Regierung geschlagen hat.
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rut/news.de/stg
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