Donald Trump: Knall-Abgang im Weißen Haus - nächste Top-Beraterin schmeißt hin
Schon wieder ein Abgang im Trump-Team: Top-Beraterin Emily Underwood verlässt das Weiße Haus. Ihr Weggang sorgt in Washington für Aufsehen – und wirft erneut Fragen zur Stabilität von Trumps Regierung auf.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Emily Underwood verlässt das Weiße Haus und wechselt in die Privatwirtschaft
- Die enge Mitarbeiterin von Stephen Miller war Teil des politischen Teams von Donald Trump
- Ihr Abgang reiht sich in eine Serie prominenter Personalwechsel in der Trump-Regierung ein
Im Weißen Haus gehen erneut die Lichter aus – zumindest für eine weitere hochrangige Mitarbeiterin von Donald Trump. Emily Underwood verlässt die Regierung und kehrt dem Präsidenten den Rücken. Ihr Abgang kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Personalwechsel in Trumps Umfeld häufen.
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Nächster Abgang im Weißen Haus: Trump verliert seine Top-Beraterin
Underwood war keine Mitarbeiterin aus der zweiten Reihe. Sie gehörte zum politischen Team von Vize-Stabschef Stephen Miller und war seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit an wichtigen politischen Themen beteiligt. Nach Informationen von "Axios" wechselt sie nun in die Privatwirtschaft und wird Partnerin beim Venture-Capital-Unternehmen Trust Ventures.
Emily Underwood verlässt Trumps Regierung
Die Nachricht über Underwoods Abschied wurde am Dienstag bekannt. Damit verliert Trump eine weitere erfahrene Mitarbeiterin aus seinem unmittelbaren politischen Umfeld. Auch "Raw Story" griff die Meldung auf und sprach von "Schockwellen", die der Weggang der Top-Beraterin ausgelöst habe.
Ihr Wechsel erfolgt allerdings nicht ohne Nachfolger: Caleb Orr, ein ehemaliger Berater von Außenminister Marco Rubio, soll ihre Aufgaben übernehmen.
Trump verliert immer mehr Mitarbeiter
Besonders brisant wird Underwoods Abschied durch die jüngsten Personalveränderungen im Weißen Haus. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Pressesprecherin Karoline Leavitt ihren Posten Ende August aufgibt. Sie will künftig mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, soll Trump aber weiterhin als externe Beraterin unterstützen.
Auch weitere hochrangige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Regierung zuletzt verlassen oder stehen vor ihrem Abschied. Dazu zählen unter anderem Abigail Jackson, Sonny Joy Nelson und Lea Bardon. Auch der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater Andy Baker verlässt die Administration.
Warum verlässt Emily Underwood das Weiße Haus?
Über einen Streit oder einen politischen Bruch mit Trump ist bislang nichts Belastbares bekannt. Deshalb wäre es falsch, ihren Abschied automatisch als Zeichen eines Konflikts mit dem Präsidenten zu interpretieren.
Fest steht jedoch: Underwood verlässt die Regierung nicht ohne Anschlussjob. Ihr Wechsel zu Trust Ventures deutet vielmehr auf einen geplanten Schritt in die Privatwirtschaft hin. Dennoch ist der Zeitpunkt politisch bemerkenswert. Je mehr erfahrene Mitarbeiter das Weiße Haus verlassen, desto stärker stellt sich die Frage nach der personellen Stabilität der Trump-Administration.
Neue Brisanz durch Underwoods Rolle im Colorado-Streit
Underwoods Name war zuletzt zudem im Zusammenhang mit einem umstrittenen Vorgang im Weißen Haus aufgetaucht. Ein von ihr im Dezember 2025 verschicktes E-Mail-Schreiben wurde im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit zwischen Colorado und der Trump-Regierung öffentlich.
Darin hatte sie Mitarbeiter mehrerer Bundesbehörden zu einer Gesprächsrunde über mögliche Maßnahmen gegenüber Colorado eingeladen. Das Schreiben wurde im August 2026 in einem Gerichtsverfahren thematisiert. Die Behörden und die Regierung bestreiten, dass daraus eine unzulässige Vergeltungsaktion gegen den Bundesstaat abgeleitet werden könne.
Gerade deshalb dürfte Underwoods Name in Washington auch nach ihrem Abschied nicht sofort verschwinden.
Was bedeutet der Abgang für Trump?
Ein einzelner Personalwechsel bedeutet noch keine Regierungskrise. Doch Underwoods Abschied kommt zu einer auffälligen Häufung von Veränderungen im engsten Umfeld des Präsidenten.
Für Trump bedeutet jeder Wechsel zugleich den Verlust von Erfahrung und internen Netzwerken. Gleichzeitig können personelle Umbesetzungen auch dazu dienen, das Weiße Haus für die kommenden politischen Auseinandersetzungen und die anstehenden Zwischenwahlen neu aufzustellen.
Der Abgang von Emily Underwood ist deshalb vor allem eines: ein weiterer auffälliger Wechsel in einem Weißen Haus, in dem sich das Personalkarussell derzeit ungewöhnlich schnell dreht.
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sba/fka/news.de/stg
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