Umgang mit dem Klimawandel: Umfrage: Bürger wünschen sich mehr Hitzeschutz vom Bund

Woher soll das Geld kommen für mehr Schatten, Trinkwasserbrunnen oder andere Hitzeschutz-Maßnahmen? Umweltminister Carsten Schneider will den Bund stärker in die Pflicht nehmen – und findet Zuspruch.

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Wie wird das Wetter? Bild: Adobe Stock / by-studio

Knapp zwei Drittel der Deutschen sind für eine Grundgesetz-Änderung, damit der Bund mehr in den Hitzeschutz investieren kann. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Derzeit liegt die Verantwortung dafür vorrangig bei Ländern und Gemeinden. Für eine Änderung sind 33 Prozent, eher dafür 32 Prozent, dagegen oder eher dagegen jeweils 11 Prozent.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) setzt sich für eine entsprechende Grundgesetz-Änderung ein. Der Koalitionspartner CDU/CSU sieht diesen Vorstoß skeptisch. Unter den Anhängern der Union befürworten laut der Umfrage allerdings 68 Prozent eine Änderung.

Befragte trauen am ehesten Grünen Einsatz gegen Klimawandel zu

Einsatz gegen den Klimawandel und für die Anpassung an steigende Temperaturen trauen die Bürgerinnen und Bürger am ehesten den Grünen zu: 32 Prozent wählten die Partei in ihrer Antwort aus. Dahinter folgen mit großem Abstand und jeweils mit 8 Prozent die CDU/CSU und die AfD – obwohl letztere in Teilen den menschengemachten Klimawandel bezweifelt. Die Linke nannten 4 Prozent, die SPD 3 Prozent.

Für die Umfrage wurden 2.091 Menschen zwischen dem 14. und dem 17.8.2026 online befragt. Die Ergebnisse sind nach Angaben von YouGov repräsentativ für Wahlberechtigte in Deutschland ab 18 Jahren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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