Donald Trump: US-Präsident verliert die Fassung und geht auf TV-Moderatorin los
Donald Trump konnte seine Wut nicht zügeln und hat bei Truth Social erneut die Fassung verloren. Nach der Sonntagssendung von Shannon Bream rechnete er schonungslos mit der Fox-News-Moderatorin ab und erklärte sie zur Maga-Feindin.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump entsetzt mit Wutausbruch bei Truth Social
- US-Präsident rechnet mit Fox-News-Moderatorin Shannon Bream ab
- Trump erklärt Bream zur Maga-Feindin
Donald Trump hat am Sonntag (16. August) erneut einen seiner berüchtigten Wutanfälle auf Truth Social bekommen. Dieses Mal richtete sich der Zorn des US-Präsidenten gegen Fox-News-Moderatorin Shannon Bream. In gleich zwei Beiträgen zog der 80-Jährige gegen Bream vom Leder, nachdem er offenbar deren Sonntagssendung verfolgt hatte und mit dem Gesehenen alles andere als zufrieden war.
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Donald Trump entsetzt mit Wutausbruch bei Truth Social
"Fox News mit Shannon Bream zu schauen, ist immer so, als würde man das Schlimmste von Fake News CNN sehen", wetterte Trump bei Truth Social. Bream wähle stets Gäste, Grafiken und Umfragen aus, die negativ seien, und berichte nie über die großartigen Leistungen seiner Regierung, empörte sich der US-Präsident. Sein vernichtendes Urteil: Breams Sendung sei "nicht mehr zu retten". Maga-Anhänger, die laut Trump nahezu die gesamte Republikanische Partei ausmachten, würden das durchschauen und ihre Quoten würden bald einbrechen, so seine Prophezeiung. Diese Drohung entbehrt allerdings jeder Grundlage. Denn laut den Daten von USTVDB verzeichnet "Fox News Sunday" mit Shannon Bream konstant rund eine Million Zuschauer pro Sonntagssendung.
Donald Trump verliert nach TV-Sendung die Fassung
Doch was genau hatte Shannon Bream getan, um den Zorn des US-Präsidenten auf sich zu ziehen? In ihrer Sonntagssendung nahm die 55-jährige Moderatorin Donald Trumps handverlesenen Justizminister Todd Blanche bezüglich mehrerer heikler Themen ins Kreuzverhör. Zum einen ging es um den 1,8 Milliarden Dollar schweren "Anti-Weaponization"-Fonds, zum anderen um den umstrittenen Bau von Trumps Ballsaal im Weißen Haus, den ein Gericht bereits gestoppt hatte, weil der Kongress das Projekt nie genehmigt hat.
Zusätzlichen Zündstoff lieferte zudem Fox-News-Analyst Juan Williams, der in der Sendung darauf verwies, dass hauseigene Umfragedaten zeigen würden, dass nur 39 Prozent der Amerikaner Trumps Amtsführung gutheißen, während 61 Prozent sie ablehnen. Zu viel für Trump. "Woche für Woche sehe ich Shannon 'feindliche' Gäste 'interviewen'", beschwerte sich Trump und hob Williams namentlich hervor.
Donald Trump schießt immer wieder gegen Journalisten, wenn diese unbequeme Fragen stellen
Trumps Angriff auf Bream fügt sich nahtlos in ein mittlerweile gut dokumentiertes Verhaltensmuster ein: Der US-Präsident greift regelmäßig Journalistinnen persönlich an, sobald diese kritisch nachhaken. CNN-Moderatorin Kaitlan Collins forderte er wiederholt auf, sie solle "mehr lächeln". Die "60 Minutes"-Korrespondentin Norah O'Donnell bezeichnete er als "Schande". Und Bloomberg-Reporterin Catherine Lucey blaffte er mit den Worten "ruhig, Schweinchen" an.
Trump erklärt Fox-News-Moderatorin zur Maga-Feindin
Dass sich der Zorn des US-Präsidenten nun ausgerechnet gegen eine Fox-News-Moderatorin richtet, also gegen den Haussender der konservativen Bewegung, verleiht dem Vorfall besondere Brisanz. "Ich kenne Shannon nicht", schrieb Trump in seinem Beitrag, bevor er sie im selben Atemzug zur Feindin der Maga-Bewegung erklärte. Nach seinem Wutausbruch verkündete Trump, er begebe sich nun ins Oval Office, um an weiteren "Triumphen" und "Erfolgen" für das Land zu arbeiten.
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fka/gom/news.de/stg
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