Melania Trump: Wieder Epstein-Ärger für Melania - neue E-Mail aufgetaucht

Den Epstein-Ärger wird Melania Trump einfach nicht los. Nach der Auswertung einer kürzlich ans Licht gekommenen E-Mail sieht sich die First Lady mit neuem Wirbel konfrontiert. Es geht um ihre Einwanderung in die USA.

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Melania Trump wird den Epstein-Wirbel nicht los. (Foto) Suche
Melania Trump wird den Epstein-Wirbel nicht los. Bild: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Wire | Ron Adar
  • Trump-Absage an Epstein weitergeleitet - noch am selben Tag
  • Melania Trump wird Epstein-Ärger nicht los
  • Trumps Modelagent mit Epstein-Kontakten - und nun im Staatsdienst

Eine kürzlich ans Licht gekommene E-Mail aus dem Jahr 2009 offenbart bisher "unbekannte Verbindungen" zwischen der Modelagentur von Donald Trump und dem Netzwerk des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Die Nachricht wurde am selben Tag, an dem Trump Model Management ein Model ablehnte, direkt an Epstein weitergeleitet.

Die Journalistin Kaitlyn Pierce, die unter dem Namen Kait Justice publiziert, hat die Korrespondenz laut "Raw Story" ausgewertet und in einem Bericht neue Fragen über die Verflechtungen zwischen beiden Seiten aufgeworfen. Laut Pierce deuten die Dokumente auch auf Strukturen hin, die in direktem Zusammenhang mit der Einwanderung von First Lady Melania Trump in die Vereinigten Staaten stehen könnten. Die E-Mail stammt aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten. Bereits zuletzt wurde Melania Trump zu einer Epstein-Aussage unter Eid aufgefordert.

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Trump-Absage an Epstein weitergeleitet - noch am selben Tag

In der betreffenden E-Mail wird einem Model eine Absage erteilt. Unterzeichnet ist die Nachricht von einer Person namens "Corinne". Pierce vermutet, dass es sich dabei um Corinne Nicolas handelt, die bis zur Schließung der Agentur im Jahr 2017 als Präsidentin von Trump Model Management fungierte.

Noch am selben Tag leitete ein Modelagent diese Absage an Epstein weiter. Laut den veröffentlichten Akten wurden über fast ein Jahrzehnt hinweg Hunderte solcher E-Mails an Epstein geschickt. Diese direkte Informationskette deutet laut Pierce auf deutlich engere Verbindungen zwischen Trumps Modelagentur und Epsteins Netzwerk hin als bislang angenommen.

Melania Trump wird Epstein-Ärger nicht los

Erst im April dieses Jahres hatte die First Lady in einer offenbar unaufgeforderten Stellungnahme zurückgewiesen, dass Epstein sie mit ihrem späteren Ehemann Donald Trump bekannt gemacht habe. Die nun aufgetauchte E-Mail stellt dieses Dementi zwar nicht direkt infrage - wirft jedoch laut Pierce ein neues Licht auf die Strukturen, in denen sich auch Melania Trump einst bewegte.

Wie Pierce hervorhebt, nutzten Models bei Trump Model Management und der von Epstein finanzierten Agentur MC2 häufig dieselben Mechanismen für ihren Weg in die USA. Dann schlägt die Autorin einen Bogen, der mit einem Mal auch Melania Trump ins Spiel bringt. Den Epstein-Ärger wird Melania offenbar einfach nicht los, sei ihre Verbindung noch so lose:

  • "Einen Rekrutierer, einen Visa-Sponsor, eine Wohnung, einen Flug - dieselben Dienste, die Melania Knauss nach Amerika brachten", schreibt Pierce.

Pierce betonte zugleich, dass Melanias Name in den einsehbaren Dokumenten nirgends auftauche und sie der First Lady keine Beteiligung an Straftaten vorwerfe.

Trumps Modelagent mit Epstein-Kontakten - und nun im Staatsdienst

Paolo Zampolli war der Agent, der die damalige Melania Knauss 1996 in Europa anwarb und nach New York holte. Er gibt an, auch das H-1B-Visum organisiert zu haben, das ihr eine Arbeitserlaubnis in den USA verschaffte. Laut Pierce sagte ein FBI-Zeuge aus, dass Epstein bei Zampollis Agentur Portfolios durchgesehen und an Castings teilgenommen habe. Die Verbindungen zwischen Zampolli und dem Epstein-Umfeld reichen demnach tiefer als öffentlich bekannt. Brisant ist auch ein politisches Detail: Im März 2025 berief US-Präsident Trump Zampolli auf einen Posten im US-Außenministerium.

Epstein verwies auf "Jean Luc" als Auffanglösung

Besonders aufschlussreich sei laut Pierce, was unmittelbar nach der Absage durch Trump Model Management geschah. Noch am selben Tag teilte Epstein dem Agenten mit, dass "Jean Luc" eine namentlich nicht genannte Frau stattdessen aufnehmen werde. Damit dürfte Jean-Luc Brunel gemeint sein, Mitgründer der Modelagentur MC2, die von Epstein finanziert wurde.

Dieser Vorgang legt nahe, dass beide Agenturen als eine Art kommunizierendes System funktionierten. Wurde ein Model von der einen Seite abgelehnt, konnte es offenbar nahtlos zur anderen weitergeleitet werden - mit Epstein als zentralem Knotenpunkt.

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