Donald Trump: Trump droht der Absturz - diese Zahlen sind ein Albtraum für "The Don"
Für Donald Trump wird es vor den Midterms brenzlig: Die Demokraten mobilisieren so stark wie nie. Ein CNN-Datenexperte sieht darin ein fatales Warnsignal für "The Don" – und spricht sogar von Panik.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Donald Trump droht ein politischer Albtraum
- Mehr als 25 Millionen Demokraten haben bereits an den Vorwahlen teilgenommen
- Harry Enten warnt vor einer schweren Niederlage der Republikaner im November
- In drei traditionell republikanischen Südstaaten liegen Demokraten vorne
Für Donald Trump, der zuletzt sichtbar wacklig auf den Beinen wirkte, zeichnet sich ein politischer Albtraum ab. Schon vor den eigentlichen Midterm-Wahlen am 3. November mobilisieren die Demokraten ihre Basis außergewöhnlich stark. Mehr als 25 Millionen Demokraten haben laut einer Analyse von CNN-Datenexperte Harry Enten bereits an den Vorwahlen teilgenommen.
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Donald Trump unter Druck: Demokraten mobilisieren ihre Anhänger
Damit ist der bisherige Rekord aus dem Jahr 2018 bereits übertroffen – damals gingen während der gesamten Vorwahlsaison rund 23 Millionen Demokraten zur Wahl. Enten bezeichnete die Beteiligung als "absolut irrsinnig hoch". Für Trump und seine Republikaner ist das ein ernstes Warnsignal.
"Ich würde in Panik verfallen" - Experte warnt vor bitterer Trump-Niederlage
Wie dramatisch Enten die Entwicklung einschätzt, machte er laut "The Daily Beast" in der Sendung "The Source" deutlich. Auf die Frage von Moderatorin Kaitlan Collins, wie er als Trump-Berater reagieren würde, sagte er: "Ich würde in Panik verfallen. Die Zahlen lügen nicht. Ich sage es, wie es ist."
Der Datenexperte verweist dabei auf einen bemerkenswerten historischen Zusammenhang: Seit 2006 gewann bei den Midterms stets jene Partei das Repräsentantenhaus, die bei den Vorwahlen die höhere Beteiligung verzeichnete. Für Trump könnte die starke demokratische Mobilisierung deshalb zum Vorboten einer bitteren Niederlage werden.
Demokraten greifen Trumps Hochburgen an
Besonders brisant ist die Entwicklung im Süden. In Georgia, North Carolina und Texas liegen demokratische Senatskandidaten laut den von Enten präsentierten Umfragen vorne. Das wäre politisch höchst bemerkenswert: In North Carolina gewannen die Demokraten zuletzt 2008 einen Senatssitz, in Texas sogar 1988. Enten fasste die Entwicklung so zusammen: "Drei Südstaaten, drei ehemalige Konföderierten-Staaten, und die Demokraten führen in allen."
Republikaner kämpfen um ihre Mehrheit
Noch ist das Rennen allerdings keineswegs entschieden. In Michigan sieht Enten mit dem demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed eine Schwachstelle. Dessen Beliebtheitswert liegt demnach bei minus 13 Prozent.
Trotzdem droht Trump im November ein Machtverlust. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 Senatssitze stehen zur Wahl. Die Republikaner verfügen dort nur über eine knappe Mehrheit. Für "The Don" könnte die historische Mobilisierung der Demokraten damit zum politischen Alarmsignal werden: Je größer die Anti-Trump-Welle, desto gefährlicher wird es für seine Partei.
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