Donald Trump: Drohnen-Katastrophe immer schlimmer - US-Präsident verliert Milliarden
Donald Trump dürfte nicht erfreut sein. Jede vierte US-Kampfdrohne vom Typ MQ-9 Reaper ist im Iran-Krieg verloren gegangen - und der Hersteller hat die Produktion bereits eingestellt. Die Verluste sollen sich auf 1,3 Milliarden Dollar belaufen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump mit Milliardenverlust nach Drohnen-Katastrophe
- Deshalb ist die Drohne für Donald Trump so wichtig
- Donald Trump droht jahrelanger Krieg mit dem Iran
- Donald Trump geht angeblich auf Pete Hegseth los
Der Iran-Krieg hat die US-Drohnenflotte massiv dezimiert. Mindestens 45 unbemannte Kampfflugzeuge vom Typ MQ-9 Reaper gingen seit Kriegsbeginn am 28. Februar verloren - abgeschossen oder abgestürzt. Das entspricht etwa einem Viertel des gesamten Bestands, wie die "Washington Post" unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Regierungsvertreter berichtete. Donald Trump, der zuletzt mit einem Vorstoß für Angriffe in Kolumbien für Schlagzeilen sorgte, dürfte kaum erfreut sein.
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Donald Trump mit Milliardenverlust nach Drohnen-Katastrophe
Der finanzielle Schaden für Donald Trump ist enorm: Je nach Ausstattung mit Sensoren und Raketen kostet eine einzelne Reaper-Drohne zwischen 30 und 50 Millionen Dollar. Insgesamt belaufen sich die Verluste damit auf mehr als 1,3 Milliarden Dollar. Vor Kriegsbeginn verfügte das US-Militär über rund 185 dieser Drohnen, aufgeteilt auf Air Force und Marineinfanterie. Inzwischen sollen höchstens noch 145 Exemplare einsatzbereit sein.
Deshalb ist die Drohne für Donald Trump so wichtig
Wie bedeutend die MQ-9 Reaper für den Einsatz gegen den Iran ist, machte General Kenneth Wilsbach deutlich. Der Stabschef der US-Luftwaffe erklärte im Mai vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses, der unbemannte Flugkörper sei im Rahmen der Operation Epic Fury "vielleicht der wertvollste Spieler" gewesen. Die Drohne habe "sehr, sehr viele Angriffe" durchgeführt.
Der entscheidende Vorteil der Reaper liegt laut Wilsbach in ihrer Fernsteuerung. Weil kein Pilot an Bord sitze, lasse sich aus den Drohnen enormer Nutzen ziehen, ohne eigene Soldaten in Gefahr zu bringen. Genau diese Eigenschaft machte die MQ-9 zum Arbeitspferd des Iran-Kriegs - und ihren massenhaften Verlust umso schmerzhafter.
Donald Trump droht jahrelanger Krieg mit dem Iran
Die massiven Drohnenverluste bleiben nicht ohne strategische Folgen. Laut Berichten schränkt der schwindende Bestand an Reapern und anderen Waffensystemen Donald Trumps militärischen Handlungsspielraum zunehmend ein. Die verlorenen Drohnen gehören zu einer ganzen Reihe von Waffen und Munition, die sowohl durch den Iran-Krieg als auch durch die jahrelange Unterstützung der Ukraine gegen Russland aufgebraucht wurden.
Gleichzeitig verschärft sich die Lage politisch: Eine Schlüsselfigur der iranischen Revolutionsgarden drohte in dieser Woche damit, die Kampfhandlungen so lange fortzusetzen, bis Trump das Weiße Haus verlässt. Die Kombination aus schrumpfenden Arsenalen und einem Gegner, der auf einen Zermürbungskrieg setzt, stellt die US-Militärführung vor wachsende Herausforderungen.
Donald Trump geht angeblich auf Pete Hegseth los
Die US-Regierung weist Berichte über Versorgungsengpässe entschieden zurück. Sprecherin Anna Kelly erklärte, die Streitkräfte verfügten "über mehr als genug Munition, Waffen und Vorräte, um alle strategischen Ziele von Präsident Trump zu erfüllen". Die Operation Epic Fury habe gezeigt, "was passiert, wenn man sich mit den Vereinigten Staaten anlegt". Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme ab.
Zuletzt hatte die "Washington Post" berichtet, Donald Trump habe US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem hitzigen Gespräch wegen schrumpfender Bestände an Langstreckenraketen und Abfangflugkörpern zur Rede gestellt. Auch diese Darstellung wies das Weiße Haus zurück. Die Kluft zwischen offiziellen Dementis und den Schilderungen anonymer Regierungsvertreter wächst damit weiter.
Hersteller hat Drohnen-Produktion bereits gestoppt
Ein rascher Ersatz der verlorenen Drohnen ist kaum möglich. Der Produzent General Atomics Aeronautical Systems stellte die Fertigung der MQ-9 Reaper bereits im vergangenen Jahr ein - nachdem die Air Force signalisiert hatte, keine weiteren Exemplare mehr ordern zu wollen. Diese Entscheidung fällt dem Militär nun auf die Füße.
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rut/news.de
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