Donald Trump: Explosiver Deal - bald auch Trump-Bomben in Kolumbien möglich

Die USA wollen Drogenkartelle künftig nicht mehr nur auf hoher See, sondern auch an Land militärisch bekämpfen - und zwar direkt im weltweit größten Kokain-Produktionsland Kolumbien. Fallen dort auch bald Trump-Bomben?

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Donald Trump (links) nimmt Kartelle in Kolumbien ins Visier. (Foto) Suche
Donald Trump (links) nimmt Kartelle in Kolumbien ins Visier. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump könnte in Kolumbien militärisch eingreifen
  • US-Kriegsminister prahlt: "Wir tun schlechten Menschen Schlechtes an"
  • Bogotá bestätigt das Abkommen offiziell

Kolumbien hat sich dem von Washington angeführten Anti-Kartell-Bündnis A3C angeschlossen und ist damit das 19. Mitglied der Koalition. Das gab US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) bei einem Partnertreffen in Panama-Stadt bekannt. Es ist ein explosiver Deal, den die Trump-Regierung abgeschlossen hat.

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Donald Trump könnte in Kolumbien militärisch eingreifen

Der erst seit wenigen Tagen amtierende Präsident Abelardo de la Espriella hat dem Beitritt zugestimmt. Gemeinsam planen beide Länder nun militärische Operationen gegen den sogenannten Drogen-Terrorismus im weltweit größten Kokain-Produktionsland.

Das Bündnis, das auch unter der Bezeichnung "The Shield of the Americas" firmiert, geht auf eine Initiative von US-Präsident Donald Trump, der zuletzt mit verrückten Fluchten von sich reden machte, zurück. Dieser hatte die lateinamerikanischen Staaten im März aufgerufen, sich dem Kampf gegen die Kartelle anzuschließen.

US-Kriegsminister prahlt: "Wir tun schlechten Menschen Schlechtes an"

Bei seinem Auftritt in Panama-Stadt fand Hegseth, von Trump als Kriegsminister bezeichnet, deutliche Worte. Vor versammelten Soldaten prahlte der Pentagon-Chef mit der geplanten Offensive gegen die Drogenkartelle: "Wir tun schlechten Menschen Schlechtes an." Man werde "sehr fähig sein, gegen Drogenkartelle und als terroristisch eingestufte Organisationen Gewalt auszuüben", so Hegseth weiter.

Bereits auf dem Meer hatten die USA zuletzt Boote von Drogenschmugglern zerstört. Nun sollen die Militärschläge auch an Land ausgeweitet werden - und zwar direkt in Kolumbien.

Bogotá bestätigt das Abkommen offiziell

Kolumbiens Verteidigungsminister Jorge Mora (59) untermauerte die Vereinbarung auf der Plattform X. Er bestätigte dort die Unterzeichnung eines bilateralen Vertrags mit Washington, der die "operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen" steigern solle.

Mora hob zudem hervor, dass die Initiative von kolumbianischer Seite ausgegangen sei. Präsident de la Espriella habe die Vereinigten Staaten eingeladen, die gemeinsame Planung, Abstimmung und Umsetzung von Operationen gegen geteilte Sicherheitsbedrohungen zu intensivieren. Washington habe darauf positiv reagiert, so der kolumbianische Verteidigungsminister. Damit kehrt Kolumbien nach Jahren der Distanz zu seiner traditionellen Rolle als engster US-Verbündeter in Südamerika zurück.

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