Dorothee Bär: "Was für eine Knalltüte!" Bärs Sonnenfinsternis-Video geht nach hinten los
Mit Schutzbrille und Sommerkleid wollte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär vor der Sonnenfinsternis warnen. Doch ihr Instagram-Video geht nach hinten los – das Netz spottet gnadenlos über "Astro-Doro".
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
Suche
- DorotheeBär warnt mit Video vor der Sonnenfinsternis
- "Astro-Doro" erntet Spott und Häme für Netz-Auftritt
- Kritiker machen sich über Clip und Outfit lustig
Mit Schutzbrille und Sommerkleid vor die Kamera – Dorothee Bär wollte vor der Sonnenfinsternis warnen. Doch statt Applaus kassiert die CSU-Ministerin im Netz ordentlich Gegenwind. Ihr Instagram-Video sorgt für Spott – und auch ihr Outfit bleibt nicht verschont.
Dorothee Bär warnt in einem Video vor der Sonnenfinsternis
Eigentlich wollte Dorothee Bär nur einen wichtigen Sicherheitshinweis loswerden. In einem Video tritt die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Sommerkleid mit Pünktchen-Muster vor die Kamera.
Mit einem Augenzwinkern erklärt sie: "Als zuständige Bundesministerin für Sonnenfinsternisse aller Art, eine ganz wichtige Warnung heute Abend: Auf gar keinen Fall ohne Spezialbrille in die Sonne schauen und auch nicht euer Handy einfach so Richtung Sonnenfinsternis halten. Wenn ihr euer Augenlicht behalten wollt und euer Handy unschadhaft haben wollt, dann hört auf meine Tipps."
Anschließend setzt sich die CSU-Politikerin demonstrativ eine Schutzbrille auf.
Sonnenfinsternis 2026: Bärs Warnung hatte einen ernsten Hintergrund
Die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 war auch in Deutschland als starke partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Je nach Standort wurden rund 85 bis 90 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt.
Die Warnung vor dem direkten Blick in die Sonne war durchaus berechtigt. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät ausdrücklich von einem ungeschützten Blick in die Sonne ab. Normale Sonnenbrillen bieten keinen ausreichenden Schutz. Auch beim Fotografieren mit Smartphone oder Kamera ist ein geeigneter Filter wichtig.
Bärs Clip hatte also einen durchaus ernsten Hintergrund.
"Kann sie mal jemand wegbeamen?" - Social-Media-User rechnen mit CSU-Ministerin ab
Bei den Social-Media-Nutzern kommt der Auftritt allerdings ganz unterschiedlich an. Während einige den ungewöhnlichen Clip offenbar sympathisch finden, lassen andere kaum ein gutes Haar an der Ministerin.
- Ein User schreibt: "Haben Sie sonst keine anderen Sorgen? Wie benötigen Schutz und Achtsamkeit auf ganz anderen Bereichen!"
- Ein anderer stichelt: "Schade für das Geld für solche Clips . Aber so ist es halt bei der Regierung "
- Dann wird es persönlich: "Was für eine Knalltüte ist das denn?"
- Auch dieser Kommentar dürfte bei Bär nicht für Begeisterung sorgen: "Kann sie mal jemand wegbeamen? Jupiter, Mars z.B. !"
- Und ein weiterer Kritiker findet, die Ministerin solle sich lieber um andere Dinge kümmern: "Vielleicht sollte sie mal Politik fürs Volk machen und keine Tipps geben, für die es Fachleute gibt!"
(Anmerkung der Redaktion: Sämtliche Kommentare wurden im Original übernommen.)
Damit ist klar: Der Sonnenfinsternis-Clip polarisiert.
Bärs Outfit sorgt ebenfalls für Spott
Doch damit nicht genug. Ein Kommentator zieht dabei einen Vergleich zu Julia Roberts im Film "Pretty Woman". Sein Urteil: "GEHT'S NOCH - sollte es vielleicht heissen!. Richard Gere kommt heute Abend auch NICHT mehr!" Autsch.
Aus einem kurzen Sicherheitshinweis zur Sonnenfinsternis ist damit ein kleiner Social-Media-Aufreger geworden. Ob "Astro-Doro" am Ende als sympathischer Netz-Spitzname oder als Spottname hängen bleibt, dürfte die Kommentarspalte entscheiden.
Auch diese Nachrichten aus der Politik-Welt sind einen Blick wert:
- Von Angela Merkel verdrängt - darum zog sich Merz einst aus der Politik zurück
- Der Preis der Politik – Baerbock spricht über die Belastung für ihre Familie
- Kanzler unter Druck - vier Krisen stellen seine Kanzlerschaft auf die Probe
- Merz vor dem Aus? CDU soll bereits über Merz-Nachfolger sprechen
- "Wie immer peinlich" - Baerbocks Thomas-Müller-Post läuft aus dem Ruder
sba/mlk/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.