Donald Trump: Rückendeckung für Infantino - US-Präsident warnt FIFA vor "schrecklichem Fehler"
Weil er WM-Anteile an Investoren verkaufen wollte, wurden Rücktrittsforderungen gegen FIFA-Boss Gianni Infantino laut. Doch der Unterstützung seines Kumpels Donald Trump kann er sich weiterhin sicher sein, wie der US-Präsident nun mit einem neuen Beitrag auf Truth Social deutlich machte.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump stützt Gianni Infantino in neuem Beitrag auf Truth Social
- FIFA würde laut dem US-Präsidenten einen "schrecklichen Fehler" begehen, wenn sie den amtierenden Verbandschef ersetzt
- Zuvor hatte Infantino für Empörung gesorgt, weil er Anteile der Fußball-WM an Investoren verkaufen wollte
FIFA-Präsident Gianni Infantino geriet in den vergangenen Tagen massiv unter Druck. Pläne des 56-Jährigen, Anteile der Fußball-WM an Investoren zu verkaufen, riefen international große Empörung hervor - sowohl bei Fans als auch bei anderen Funktionären. Die UEFA drohte mit dem Boykott von FIFA-Turnieren, diskutiert aktuellen Berichten zufolge sogar gemeinsam mit anderen Kontinentalverbänden die Austragung eigener Konkurrenzwettbewerbe. Rücktrittsforderungen gegen Infantino wurden laut. Doch einer hält weiter an der Unterstützung für den umstrittenen FIFA-Chef fest: US-Präsident Donald Trump.
Donald Trump spricht sich für Gianni Infantino als FIFA-Chef aus
Die beiden mächtigen Männer pflegen seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis. Besonders deutlich wurde dies bei der WM-Auslosung im Dezember 2025, als Infantino Trump einen neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis überreichte. Nun sicherte der US-Präsident dem Chef des Weltfußballverbands Rückendeckung zu. Am Montag, dem 10. August, schrieb der 80-Jährige auf seiner Plattform Truth Social:
- "Die FIFA würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn sie aus irgendeinem Grund auch nur in Erwägung zöge, Präsident Gianni Infantino zu ersetzen."
- "Er ist ein fantastischer Mann und hat gerade die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet."
Ohne Infantino würde es "nie wieder solch eine erfolgreiche oder profitable WM geben", so Trump weiter.
Infantino sorgte mit Plänen zum WM-Verkauf für Wirbel - hätte Trumps Familie profitiert?
Infantino hat seine Investoren-Pläne zwar mittlerweile wieder aufgegeben.Eine zentrale Rolle hätte dabei offenbar die Investmentfirma Thrive Capital von Joshua Kushner spielen sollen – dem Bruder von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Infantino soll außerdem Unterstützung im Weißen Haus für seine Pläne gesucht haben. Die FIFA wies Berichte über Anrufe bei Trump oder anderen Regierungsmitgliedern jedoch als "frei erfunden" zurück. Auch der US-Präsident selbst sagte, er habe mit Infantino darüber nicht gesprochen.
Empörung über Unterstützung des US-Präsidenten für den FIFA-Boss
Trumps öffentliche Unterstützung für Infantino sorgt in den sozialen Medien für eine Menge Kritik. Kommentare auf X (vormals Twitter) dazu lauten:
- "Was die so machen, geht dich nichts an. Die wollen keine Ratschläge von jemandem, der ständig pleitegeht."
- "Einem einzigen Mann die ganze Leistung zuzuschreiben, zeugt von keinerlei Verständnis für die Geschichte der Weltmeisterschaft oder für diesen Sport."
- "Wie viel Geld hätte deine Familie durch den Verkauf der Anteile verdient? Fußball geht dich nichts an, also halt verdammt noch mal die Klappe darüber."
- "Nicht, dass Infantino noch einen weiteren Nagel in seinen Sarg gebraucht hätte ... aber Trump hat ihm diesen dennoch versetzt."
FIFA would be making a terrible mistake if, for any reason, they even considered replacing President Gianni Infantino. He is fantastic, having just presided over the most successful World Cup, by four times, ever presented. If he is gone, it will never be as successful or… pic.twitter.com/siI87iuSab
— Commentary Donald J. Trump Truth Social Posts On X (@TrumpTruthOnX) August 11, 2026
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gom/loc/news.de/dpa
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