Donald und Melania Trump getrennt?: "Offensichtlich, dass sie nicht zusammenleben" - First Lady wie vom Erdboden verschluckt

Während Donald Trump täglich mit öffentlichen Auftritten polarisiert, macht sich First Lady Melania Trump auffällig rar. Was steckt dahinter? Ein früherer Vertrauter des US-Präsidenten legt sich bereits fest: Das Ehepaar Trump geht längst getrennte Wege.

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Gemeinsame Auftritte von Melania und Donald Trump sind seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident Mangelware geworden. (Foto) Suche
Gemeinsame Auftritte von Melania und Donald Trump sind seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident Mangelware geworden. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Chris Jackson
  • Melania Trump wie vom Erdboden verschluckt
  • First Lady macht sich rar - sind Melania und Donald Trump längst getrennt?
  • "Sprechen kaum miteinander": Insider schlagen wegen drohender Trump-Trennung Alarm
  • Donald Trump außer Rand und Band - und das nur wegen Ehefrau Melania

Im Fall von Donald und Melania Trump scheint es sich zu bewahrheiten, dass sich Gegensätze anziehen: Während Donald Trump täglich im Rampenlicht steht und bei öffentlichen Auftritten für Furore sorgt, ist die First Lady nahezu unsichtbar. Hat Melania Trump einfach keine Lust auf die Öffentlichkeit oder steckt am Ende eine bittere Trennung dahinter? Die Gerüchteküche kocht längst über.

Melania Trump nicht auffindbar: So selten bekommt man die First Lady zu Gesicht

Fakt ist: Die First Lady der Vereinigten Staaten gehört zu den unsichtbarsten Bewohnerinnen des Weißen Hauses in der jüngeren Geschichte – sofern man sie überhaupt noch als Bewohnerin bezeichnen kann. Eine umfassende Auswertung des "Daily Beast" offenbart das Ausmaß von Melania Trumps Abwesenheit in der zweiten Präsidentschaft ihres Mannes: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 wurde die 56-Jährige an gerade einmal 38 Tagen öffentlich gesichtet – statistisch gesehen ein Auftritt alle sechs Tage.

Donald Trump muss fast immer auf Ehefrau Melania verzichten

Dabei zählt die Analyse großzügig: Schon ein Foto beim Aussteigen aus der Air Force One gilt als öffentliche Präsenz. Im Sommer schrumpfte ihre Sichtbarkeit noch drastischer zusammen – im Juni und Juli wurde sie insgesamt nur fünfmal in der Öffentlichkeit registriert, davon zweimal bei Sportveranstaltungen. Zuletzt sah man sie Mitte Juli beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft.

Ex-Berater legt sich fest: "Es ist ziemlich offensichtlich, dass sie nicht zusammenleben"

Trumps ehemaliger Berater Anthony Scaramucci, der es in der ersten Amtszeit bekanntlich nur elf Tage im Weißen Haus aushielt, liefert eine unverblümte Erklärung für Melanias Verschwinden. Im Podcast des "Daily Beast" bezeichnete er die Beziehung des Präsidentenpaares als "distanziert" und erklärte: "Ich denke, sie sind sich wahrscheinlich auseinandergelebt." Scaramucci ergänzte: "Es ist ziemlich offensichtlich, dass sie nicht zusammenleben.". Schon während der ersten Amtszeit sei das für Journalisten erkennbar gewesen. Das bedeute allerdings nicht, dass Melania nicht gelegentlich auftauche und sich freundlich zeige, fügte er hinzu. Für Scaramucci ist die Abwesenheit der gesamten Trump-Familie der auffälligste Unterschied zwischen den beiden Präsidentschaften.

Donald Trump außer Rand und Band - First Lady Melania ist schuld daran

Besonders brisant ist Scaramuccis Einschätzung zu den politischen Konsequenzen dieser Entfremdung. Ohne Melanias Präsenz agiere der Präsident deutlich enthemmter als in seiner ersten Amtszeit. "Als sie sich besser verstanden, hat sie ihm gesagt, er solle einen Gang runterschalten – und er hat tatsächlich auf sie gehört", erklärte der Ex-Berater. Trump gehöre zu den Menschen, auf die nur sehr wenige Personen Einfluss hätten – Melania sei eine davon gewesen. Dass diese mäßigende Stimme nun wegfalle, mache sich bemerkbar. Scaramucci zufolge ist Trump in seiner zweiten Präsidentschaft spürbar selbstsicherer und ungebremster geworden, gerade weil niemand mehr im Weißen Haus sei, der ihn zur Zurückhaltung mahne. Die Familie, die ihn einst umgab, existiere in diesem politischen Kapitel schlicht nicht mehr.

Donald Trump ohne Rückhalt auf sich allein gestellt - seine Familie hatte ihn gewarnt

Warum die Trump-Familie dem Weißen Haus fernbleibt, hat laut Scaramucci einen klaren Grund: Die Erfahrungen der ersten Amtszeit hätten bei allen Beteiligten tiefe Spuren hinterlassen. "Die Familieneinheit, die in Trump 1.0 kam, mochte das nicht", erklärte er. Das politische Dauerfeuer in Washington, die ständige mediale Aufmerksamkeit – all das habe die Familie abgeschreckt. Als Donald Trump erneut kandidierte, hätten seine Angehörigen ihm sinngemäß mitgeteilt: "Das erste Mal ging auf uns alle – dieses Mal geht es auf dich." Überraschenderweise habe den Präsidenten das nicht weiter gestört. "Es war ihm letztlich egal", so Scaramucci. Dabei hätte er selbst erwartet, dass Trump ohne seine Familie Schwierigkeiten bekommen würde – schließlich habe er früher alles gemeinsam mit ihr gemacht. Doch nun regiere er allein, ohne familiären Rückhalt im Hintergrund.

Melania Trump stinkt ab - gegen Jill Biden und Michelle Obama ist sie chancenlos

Der Rückzug aus der Öffentlichkeit zeigt sich auch am Rednerpult. Laut der Präsidentendatenbank der University of California, Santa Barbara, hat Melania Trump seit Beginn der zweiten Amtszeit lediglich 29 Ansprachen gehalten. Michelle Obama kam im vergleichbaren Zeitraum auf 130 Reden, selbst Jill Biden – die nebenbei als Englischprofessorin arbeitete – brachte es auf 43. Auch gemessen an ihrer eigenen ersten Amtszeit ist der Rückgang erheblich: Damals wurde Melania in den ersten anderthalb Jahren an mehr als 140 Tagen öffentlich gesichtet – fast viermal so häufig wie aktuell. Allein im Juli 2026 fehlte sie bei drei bedeutenden Terminen innerhalb von drei Wochen: der Überführung gefallener US-Soldaten, dem nachgeholten Korrespondenten-Dinner im Weißen Haus und der Beerdigung von Senator Lindsey Graham.

Sind Donald und Melania Trump längst getrennt? Biograf verrät alarmierende Details

Scaramucci steht mit seiner Einschätzung nicht allein. Trump-Biograf Michael Wolff schrieb im Juli auf seiner Substack-Seite, Insider hätten ihm bestätigt, dass "Trump und seine Frau kaum miteinander sprechen". Es gebe "kaum noch den Anschein, dass sie im Weißen Haus lebt". Wolff sieht in First Lady Melania eine Sonderstellung innerhalb des Trump-Universums: Sie sei die einzige Person in seinem Umfeld, die er weder vollständig kontrollieren noch strategisch einkalkulieren könne – eine "Wildcard", während sich Berater, Anwälte, Kongressführer und Milliardäre längst seiner Gunst unterordneten. Das Weiße Haus reagierte auf die Anfrage des "Daily Beast" zu Melanias Abwesenheit nicht inhaltlich, sondern verwies lediglich an das Medienteam der First Lady. Von dort kam keine Antwort.

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