Donald Trump: Eindringlinge stören Trumps Golfvergnügen - schwebte der Präsident in Gefahr?
Als Donald Trump am Wochenende seiner Lieblingsbeschäftigung frönte und in Bedminster Golf spielte, stiegen plötzlich Kampfjets auf. Was war der Auslöser - und schwebte der US-Präsident in Lebensgefahr?
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump gönnt sich erneut Golf-Wochenende auf Steuerzahlerkosten
- Kampfjets über Bedminster - schwebte der US-Präsident in Gefahr?
- F-16-Flieger fangen Flugzeuge nach Luftraumverletzung ab
Wenn es etwas gibt, was Donald Trump noch mehr liebt als nächtliche Eskalationen in den sozialen Netzwerken, verstörende Verlautbarungen vor laufenden Kameras oder das Ausleben seines Gold-Wahns, dann sind es ausgedehnte Wochenenden auf dem Golfplatz. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat der 80-Jährige bereits - so legt es die Webseite "DidTrumpGolfToday.com" dar - 125 seiner bisherigen 568 Tage als Präsident, also mehr als jeden fünften Tag, beim Golfen verbracht, was 22 Prozent seiner Amtszeit entspricht und den US-Steuerzahler bis dato satte 175.000 US-Dollar gekostet hat.
Donald Trump gönnt sich Golf-Wochenende auf Steuerzahlerkosten - und wird gestört
Auch das zweite August-Wochenende stand bei Donald Trump ganz im Zeichen des Golfsports, hatte sich der Republikaner doch erneut in seinen privaten "Trump National Golf Club" in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey zurückgezogen. Allerdings wurde Trumps Golfvergnügen von einem Zwischenfall gestört, wie unter anderem im britischen "Daily Express" zu lesen ist. Denn während sich der US-Präsident auf dem Golfplatz aufhielt, kam es in luftiger Höhe zu einem Zwischenfall, der den Einsatz von F-16-Kampfjets erforderlich machte.
Flugverbotszone über Trumps Golfclub verletzt - Kampfjets steigen auf
Dem Bericht zufolge waren zwei Flugzeuge in die temporäre Flugverbotszone rund um die Anlage in Bedminster eingedrungen. Die Maschinen des nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos "North American Aerospace Defense Command" (NORAD) fingen die beiden Flieger ab und geleiteten sie sicher aus dem Sperrgebiet. Wie die dem 1st Air Force unterstellte Einheit Air Forces Northern gegenüber "FOX News" bestätigte, handelte es sich um genau zwei Luftfahrzeuge, die in den gesperrten Luftraum eingeflogen waren. Zu keinem Zeitpunkt sei die Situation außer Kontrolle geraten – beide Maschinen wurden ohne Zwischenfälle aus der Zone eskortiert.
Eindringlinge aus Schutzzone eskortiert - Luftverteidigung warnt Piloten
Das Luftverteidigungskommando NORAD meldete sich nach dem Vorfall auf der Plattform X zu Wort: "Alle Flugzeuge wurden von NORAD-Maschinen sicher aus dem Gebiet eskortiert. Piloten: Überprüft eure Mitteilungen an Luftfahrer (NOTAMs) und die temporären Flugbeschränkungen der FAA." Die Behörde nutzte den Zwischenfall also gleich für einen unmissverständlichen Appell an sämtliche Piloten.
NORAD F-16s intercepted multiple general aviation aircraft today that violated temporary flight restrictions over Bedminster, NJ.
— North American Aerospace Defense Command (@NORADCommand) August 9, 2026
All aircraft were safely escorted out of the area by NORAD aircraft.
Pilots: check your Notice to Airmen (NOTAMS) and FAA Temporary Flight… https://t.co/yac5sDTp1j
Zusätzlich schob NORAD eine eindringliche Mahnung hinterher: "Denkt daran: Überprüft die NOTAMs vor JEDEM Flug! Bleibt sicher, fliegt informiert!" Ob die beiden betroffenen Piloten die geltenden Flugbeschränkungen schlicht übersehen hatten, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor.
Donald Trump im Golf-Rausch - mit diesen Promis lochte der Präsident ein
Trump war an diesem Tag nicht allein auf dem Platz unterwegs. An seiner Seite befanden sich unter anderem Golf-Ikone Gary Player, der in seiner Karriere neun Major-Titel einheimste, sowie Yassir Al-Rumayyan, Chef des saudischen Staatsfonds Public Investment Fund. Al-Rumayyan war trotz der bevorstehenden Rückzugs Saudi-Arabiens aus der Unterstützung der abtrünnigen Golfserie LIV vor Ort. Bevor die Gruppe den Platz betrat, hielt Trump laut "Express" eine ausgedehnte Ansprache im voll besetzten Clubhaus. Unter den Zuhörern befanden sich Spieler und Mitarbeiter der LIV-Tour.
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loc/news.de/stg
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