Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Soldat in Frauenkleidern vor laufender Kamera gefoltert
Es sind verstörende Szenen, die sich auf Video gebannt aus dem Ukraine-Krieg verbreiten: Ein russischer Soldat soll von seinem eigenen Kommandeur gedemütigt, verprügelt und bedroht worden sein, weil er fahnenflüchtig wurde.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Russischer Soldat von eigenem Kommandeur gedemütigt
- Putin-Kämpfer in Frauenkleidern verhöhnt, geschlagen und bedroht
- Verstörende Video-Aufnahmen aus dem Ukraine-Krieg verbreiten sich wie ein Lauffeuer
Ein neues verstörendes Video aus den Reihen der russischen Armee sorgt für Entsetzen. Die auf X geteilten, jedoch nicht von unabhängiger Seite verifizierten Aufnahmen zeigen einen Soldaten aus Wladimir Putins Ukraine-Krieg, der von seinem Vorgesetzten gezwungen wurde, ein rotes Frauenkleid zu tragen. Verängstigt kauert der Mann in einem Unterstand, während sein Kommandeur auf ihn einschlägt und ihn vor laufender Kamera erniedrigt.
Putin-Soldat vor laufender Kamera gedemütigt und verprügelt
Der Befehlshaber beschimpft den Soldaten als Deserteur und droht ihm mit dem Einsatz beim sogenannten "Fleischwolf" – einem berüchtigten Fronteinsatz in der Ukraine, bei dem Soldaten praktisch als Kanonenfutter in den Tod geschickt werden. Die Schussverletzung des Mannes wird vom Kommandeur als bedeutungslos abgetan.
A Russian soldier was caught breaking guard duty and fleeing his post.
— Gameover ???????????????? (@MarkoS2075) August 5, 2026
His commander decided to dress him in a dress and teach him a lesson.
lucky for him he wasn’t executed. pic.twitter.com/sW7SyhIFst
Russische Soldaten bei Widerworten von eigenen Kommandeuren misshandelt
Das Video reiht sich in eine wachsende Zahl ähnlicher Aufnahmen ein, die in den sozialen Medien kursieren. Sie dokumentieren ein wiederkehrendes Muster: Russische Kommandeure misshandeln systematisch ihre eigenen Soldaten, wenn diese Befehle verweigern, ihre Posten verlassen oder sich krankmelden.
Verängstigter Putin-Soldat der Fahnenflucht bezichtigt und zur Strafe gedemütigt
In den nun aufgetauchten Aufnahmen, die sich in den sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreiten, ist zu sehen, wie der Soldat zusammengekauert in einer Ecke eines Unterstands sitzt. Sein Körper zittert sichtbar, während der Kommandeur über ihm steht und wiederholt mit einem Gegenstand auf ihn einprügelt. "Also, unser Mädchen", sagt der Vorgesetzte, als er sich dem Mann nähert, und trifft ihn mehrfach am Kopf. Der Soldat versucht verzweifelt, die Schläge abzuwehren, indem er seine Hände schützend um den Kopf legt. "Ich wurde angeschossen", fleht er seinen Peiniger an. Auf die Nachfrage, wo er getroffen wurde, antwortet der Mann: "An der Hand." Der Kommandeur wischt den Einwand sofort beiseite: "Das ist ein Kratzer, ein Kratzer, ein Kratzer." Während der gesamten Szene hält der gedemütigte Soldat seinen Blick gesenkt, während der Befehlshaber ihn wegen des Versuchs, seinen Posten zu verlassen, anbrüllt.
Drohung mit dem "Fleischwolf": Putin-Kommandeure jagen Soldaten zum Sterben an die Todes-Front
Die Einschüchterung erreicht ihren Höhepunkt, als der Kommandeur dem Soldaten mit dem gefürchteten Fronteinsatz droht. "Morgen gehst du zum Sturm. Du kannst in dem Kleid gehen, verstanden?", brüllt er den verängstigten Mann an. Der Begriff steht in der russischen Armee für Einsätze an vorderster Frontlinie in der Ukraine, bei denen Soldaten als menschliche Schutzschilde vorgeschickt werden – mit minimalen Überlebenschancen. Wer sich weigert, dem droht der Kommandeur mit weiterer Erniedrigung: "Und statt eines Sturmgewehrs, wenn du nicht gehst, nimmst du dieses Teil und steckst es dir selbst rein, unter vorgehaltener Waffe." Die Aufnahmen verdeutlichen auf verstörende Weise, wie Befehlshaber Desertionsversuche und Gehorsamsverweigerung mit einer Kombination aus körperlicher Gewalt, sexueller Demütigung und der Androhung tödlicher Fronteinsätze bestrafen.
Putin-Generäle dulden keine Widerworte russischer Soldaten
Bereits im Juli waren ähnliche Aufnahmen aufgetaucht. In einem Video wurden zwei russische Soldaten gezeigt, die bis auf ihre Unterwäsche entkleidet und mit über dem Kopf gefesselten Händen von einem Offizier wiederholt mit einem Stock geschlagen wurden. Der Grund für die Bestrafung: Die beiden Männer hatten gedroht, sich bei einem höherrangigen Kommandeur namens Moskajew über ihre Einsatzbefehle zu beschweren. "Habt ihr euch entschieden, eine Beschwerde gegen Moskajew einzureichen?", schrie der Offizier sie an. "Ihr wollt nirgendwohin gehen, oder?"
Der ukrainische Militärkommentator Jurij Butusow ordnete den Vorfall ein: Die russischen Soldaten hätten sich kategorisch geweigert, an selbstmörderischen Sturmangriffen teilzunehmen und für Putins Pläne zu sterben. Die Aufnahmen belegen, dass selbst der Versuch einer Beschwerde mit brutaler Vergeltung beantwortet wird.
Ukraine-Krieg aktuell: Soldatenfolter ist trauriger Alltag in Putins Krieg
Ein weiterer Vorfall aus dem Mai unterstreicht das systematische Ausmaß der Misshandlungen. Damals zeigte ein auf Telegram verbreitetes Video, wie ein russischer Soldat in Frischhaltefolie eingewickelt und kopfüber an einem Baum in einem Waldstück aufgehängt wurde. Sein Kommandeur schlug ihm dabei wiederholt ins Gesicht. Die Vorfälle zeichnen das Bild einer Armee, in der brutale Bestrafungsmethoden gegen die eigenen Truppen zur bestürzenden Routine geworden sind.
Die stetig wachsende Zahl solcher Aufnahmen in den sozialen Medien offenbart ein durchgängiges Muster in Putins Streitkräften: Kommandeure greifen zu extremer körperlicher Gewalt und gezielter Erniedrigung, um Disziplin durchzusetzen. Betroffen sind Soldaten, die Befehle verweigern, ihre Stellungen verlassen oder sich über längere Zeiträume krankmelden.
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loc/news.de/stg
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