Donald Trump: Trump außer sich - Munitions-Zoff mit Hegseth eskaliert
Ein brisanter Bericht sorgt für Unruhe in Washington: Donald Trump soll Verteidigungsminister Pete Hegseth wegen angeblicher Fehleinschätzungen bei den Munitionsbeständen zur Rede gestellt haben. Das Weiße Haus spricht von einer erfundenen Kampagne.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trump soll von Hegseth Erklärungen wegen angeblicher Munitionsengpässe verlangt haben
- Das Weiße Haus weist die Vorwürfe scharf zurück und spricht von "Fake News"
- Parallel spitzt sich der Streit um ein mögliches Abkommen über die Straße von Hormus zu
Zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Verteidigungsminister Pete Hegseth soll es einem Bericht der "Washington Post" zufolge zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen sein. Zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichteten der Zeitung, dass Trump von Hegseth Erklärungen verlangt habe, warum er offenbar über gravierende Munitionsengpässe getäuscht worden sei.
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Trump soll Hegseth wegen Munitionsengpässen angeschrien haben
Die Knappheit bei den Beständen könnte demnach die militärischen Handlungsmöglichkeiten der USA gegenüber dem Iran erheblich einschränken. Trump soll wissen wollen, wie es zu dieser Fehleinschätzung kommen konnte – und warum er darüber im Unklaren gelassen wurde.
"Fake News" - DasWeiße Haus spricht von gezielter Schmutzkampagne
Das Weiße Haus wies den Bericht umgehend zurück. Pressesprecherin Karoline Leavitt bezeichnete die Darstellung als frei erfunden und erklärte, die "Schwachsinns-Geschichte" sei mehreren Medien von jemandem angeboten worden, der den Verteidigungsminister offensichtlich gezielt diskreditieren wolle – "aus welchem Grund auch immer". Leavitt versah ihre Stellungnahme mit dem Stempel "Fake News".
Damit steht Aussage gegen Aussage: Auf der einen Seite zwei anonyme Insider, die der "Washington Post" den Vorfall schilderten, auf der anderen Seite ein kategorisches Dementi aus dem Weißen Haus. Eine unabhängige Bestätigung des angeblichen Zusammenstoßes liegt bislang nicht vor.
Iran-Konflikt: Trump-Regierung kämpft um Lösung bei Straße von Hormus
Parallel zum internen Machtkampf zeichnet sich auf diplomatischer Ebene eine mögliche Entwicklung ab. Der Iran erklärte, man befinde sich in der "Schlussphase" bei der Ausarbeitung eines Abkommens mit dem Oman über die Straße von Hormus. Trump selbst hatte zuvor angekündigt, dass noch in dieser Woche eine Vereinbarung verkündet werden könnte.
Ein solches Abkommen könnte die strategisch bedeutsame Wasserstraße wieder für die kommerzielle Schifffahrt öffnen. Die Meerenge spielt in dem Konflikt eine zentrale Rolle. Als wahrscheinliche Voraussetzung gilt jedoch, dass die USA ihre Blockade iranischer Häfen aufheben – ein Zugeständnis, das in Washington alles andere als unumstritten sein dürfte.
Straße von Hormus bleibt Streitpunkt zwischen Washington und Teheran
Die Trump-Regierung hat bislang jede Vereinbarung ausgeschlossen, die dem Iran eine dauerhafte Kontrolle über die Straße von Hormus zusichern würde. Ein solches Szenario käme aus Washingtoner Sicht einer schweren strategischen Niederlage gleich und würde mit internationalen Normen brechen.
Teheran hingegen pocht auf ein gewisses Maß an Mitbestimmung über die Meerenge. Eine Rückkehr zum Status quo – als die Passage noch eine offene internationale Wasserstraße war – lehnt die iranische Seite ab. Wie sich diese gegensätzlichen Positionen in einem Abkommen vereinen lassen sollen, bleibt vorerst unklar.
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sba/news.de/stg
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