Donald Trump: US-Präsident prahlt mit irrsinnigen Rechenkünsten vor laufender Kamera
Diese Szene dürfte bei Mathematikern Krampfanfälle auslösen: Donald Trump hat erneut seine abenteuerlichen Rechenkünste zum Besten gegeben und damit seine Errungenschaften schön geredet. Trumps Rechenspiel hat jedoch einen Haken.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump stellt eigenes Unwissen zur Schau
- US-Präsident scheitert an Prozentrechnung und erfindet Mathematik neu
- Donald Trump prahlt mit 600 Prozent Preisnachlass und erkennt seinen Fehler nicht
Es gibt Dinge, die wird Donald Trump in diesem Leben vermutlich nicht mehr lernen - dazu gehören nicht nur Bescheidenheit, das Einhalten politischer Versprechen oder die Fähigkeit, Meetings im Weißen Haus durchzuhalten, ohne von Müdigkeit übermannt zu werden, sondern auch die grundlegenden Regeln der Mathematik.
Donald Trump scheitert an simpler Mathematik - und ist stolz darauf
Dass Donald Trump seine liebe Not mit mathematischen Gegebenheiten im Allgemeinen und der Prozentrechnung im Speziellen hat, stellte der Republikaner bereits wiederholt unter Beweis - nun gab es während einer live übertragenen Kabinettssitzung eine weiter Kostprobe von Donald Trumps Rechenkünsten.
Donald Trump gerät bei Kabinettssitzung auf mathematische Abwege
Als sich Donald Trump am 31. Juli mit seinen Kabinettsmitgliedern, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth, Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident J.D. Vance zusammensetzte und das Weiße Haus das Meeting live im Internet streamte, nutzte der 80-jährige Präsident die Gelegenheit, um seine zweite Amtszeit als beste in der US-amerikanischen Geschichte hervorzuheben.
Die Beweise dafür zauberte Donald Trump kurzerhand mit abenteuerlichen Zahlen hervor - besonders stolz war der 80-Jährige dabei auf seine vermeintliche Errungenschaft, verschreibungspflichtige Medikamente für die US-Bürger so günstig wie nie zuvor erhalten zu haben. Wörtlich sagte Trump:
- "Wir haben rekordverdächtige Vergünstigungen für verschreibungspflichtige Medikamente bekommen."
- "Jahrelang gingen die Kosten für rezeptpflichtige Medikamente durch die Decke, jetzt bekommen wir sagenhafte Vergünstigungen, die Preisnachlasse belaufen sich auf 300, 400, 500, 600 Prozent."
- "Niemand hat so etwas je erlebt."
JUST IN: Trump says he cut drug prices by 600%: “Nobody has ever heard of a thing like that.” pic.twitter.com/PXUNvcVGvj
— Republicans against Trump (@RpsAgainstTrump) July 31, 2026
Donald Trump erfindet die Prozentrechnung neu und macht sich zum Gespött
Wer früher im Matheunterricht nicht nur Löcher in die Luft gestarrt hat oder ständig Kreide holen war, wird auf Anhieb erkennen: Donald Trumps Prozentangaben sind hirnrissiger Schwachsinn, der mit Mathematik nicht das Geringste zu tun hat. Der größtmögliche Preisnachlass würde sich laut Adam Riese auf 100 Prozent belaufen, was bedeuten würde, dass man ein Produkt geschenkt bekommt, ohne einen Cent bezahlen zu müssen - gäbe es für die von Trump angesprochenen Medikamente tatsächlich 600 Prozent Preisnachlass, dann müsste jeder, der sich in den USA eine Packung Kopfschmerztabletten kauft, nicht nur die gewünschten Pillen, sondern zusätzlich das Sechsfache des Kaufpreises dazu bekommen.
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loc/news.de
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