Friedrich Merz: Merz drängt auf Schutz der EU-Außengrenze

Der Andrang auf die Exklave Ceuta hat Spanien in den Krisenmodus versetzt. Auch Berlin sieht die Entwicklung mit Sorge. Der Bundeskanzler drängt auf Gegenmaßnahmen.

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Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Wegen des Ansturms zehntausender Migranten auf die Exklave Ceuta hat Bundeskanzler Friedrich Merz die spanische Regierung aufgerufen, die Situation schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen. "Der Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union ist entscheidend für die Bekämpfung illegaler Migration", betonte der CDU-Politiker. "Von Marokko erwarten wir, dass sie die illegalen Migranten unverzüglich wieder zurücknehmen", ergänzte der Kanzler.

Die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann warnte vor einem Kontrollverlust an der EU-Außengrenze. "Illegale Migration bedroht uns als Land und Gesellschaft. Es darf keinen Kontrollverlust an den Grenzen geben", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Das neue europäische Asylsystem GEAS müsse diesem "ersten großen Anwendungsfall" standhalten. Die Reform zielt auf verbesserte Kontrollen und Registrierungen an den EU-Außengrenzen ab.

Medienberichten zufolge waren in den vergangenen Tagen fast 50.000 Migranten von Marokko aus irregulär in die spanische Nordafrika-Exklave gelangt. Merz begrüßte vor diesem Hintergrund ausdrücklich die Absicht aus Madrid, "die illegalen Migranten nicht auf den europäischen Kontinent zu lassen".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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