Nahost: USA und Friedensrat: Hamas haben Entwaffnung zugestimmt

Plötzlich geht es schnell: Erst signalisiert die Hamas Bereitschaft, ihre Waffen unter Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung zu stellen – und gibt dann über Vermittler grünes Licht.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die islamistische Hamas soll laut US-Kreisen und Quellen aus dem umstrittenen Friedensrat einer Entwaffnung und der Entmilitarisierung des Gazastreifens zugestimmt haben. Über Vermittler hätten diese "dem finalen Text des Zeitplans zugestimmt, wie er ihnen in unserer letzten Vermittlungssitzung vorgelegt wurde", sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dies schließe auch einen Artikel ein, der "die vollständige Entwaffnung" beinhalte.

Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, dass der von den USA initiierte Friedensrat eine Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt habe.

In den kommenden Wochen müssten weitere Details ausgearbeitet werden, hieß es nun den Quellen zufolge weiter. "Ich denke, wir können in den nächsten ein bis zwei Monaten Fortschritte sehen", sagte ein ranghoher Regierungsbeamter. Eine andere Quelle aus Kreisen des Friedensrates stellte für das gesamte Vorhaben einen Zeithorizont von "200 bis 350 Tagen" in Aussicht. Genauere Angaben könnten erst dann gemacht werden, sobald "ein Zeitplan für jede Phase" vereinbart worden sei.

Trumps Friedensrat ist umstritten, da er von Kritikern als parteiische Konkurrenz zu den Vereinten Nationen gesehen wird. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben den USA unter anderem Israel, Ägypten, Katar und die Türkei. Deutschland ist kein Mitglied.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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