Bittere Abrechnung mit Donald Trump Jr.: Dieses Ziel verfolgt der Präsidentensohn tatsächlich - und scheitert eklatant
Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm: Ganz nach dem Vorbild seines Vaters taucht Donald Trump Jr. immer tiefer in moralische Abgründe ab und verfolgt dabei nur ein persönliches Ziel. Trotzdem scheitert der Präsidentensohn eklatant.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Bittere Abrechnung mit Donald Trump Jr.
- Ältester Sohn von Donald Trump moralisch verdorben laut Analyse
- Präsidentensohn geht mit unrühmlichen Eigenschaften in die US-Geschichte ein
Als Donald Trump Anfang 2025 nach seinem Wahlsieg erneut ins Weiße Haus einzog, begannen die Kassen des Republikaners lauter denn je zu klingeln. Kaum ein Tag vergeht, an dem in den Medien keine korrupten Machenschaften des US-Präsidenten aufgedeckt werden. Allerdings ist es nicht Donald Trump allein, der sich hemmungslos die Taschen vollmacht - auch Trumps Familie, allen voran seine Kinder, sahnen seit der Vereidigung von "The Don" mächtig ab.
Schonungslose Abrechnung mit Donald Trump Jr.
Besonders schamlos geht dabei Trumps ältester Sohn Donald Trump Jr. zu Werke, so das vernichtende Urteil des Journalisten Paul Waldman in dessenAnalyse bei "Raw Story". Kein anderer Angehöriger eines US-Präsidenten habe jemals ein vergleichbares Ausmaß an moralischer Fragwürdigkeit erreicht, so der Grundtenor einer Ende Juli 2026 veröffentlichten Analyse, in der Waldman den ältesten Sohn des Präsidenten als "den vielleicht abstoßendsten und ethisch kompromittiertesten Präsidentenangehörigen der amerikanischen Geschichte" bezeichnet. Keiner seiner Vorgänger könne ihm auch nur annähernd das Wasser reichen, so Waldman weiter.
Donald Trump Jr. von extremem Reichtum besessen - US-Präsident ebnet ältestem Sohn den Weg
Der Journalist zeichnet dabei das Bild eines Mannes, der in seinem unermüdlichen Streben nach extremem Reichtum ein beispielloses Niveau an "schamloser Korruption und schierem moralischen Widerwillen" erreicht habe. Doch dieses Streben verfolge laut Waldman ein Ziel, das Trump Jr. mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals erreichen werde.
Waldman untermauert seine These mit einer ganzen Reihe geschäftlicher Aktivitäten, die Trump Jr. unter den laxen Regelungen der Präsidentschaft seines Vaters verfolgen konnte. Besonders ins Auge sticht dabei World Liberty Financial – ein Kryptowährungsunternehmen, in das ein Funktionär der Vereinigten Arabischen Emirate im Verborgenen eine halbe Milliarde Dollar investiert haben soll.
Donald Trump Junior zwischen Krypto, Glücksspiel und Geschäften mit Regierungsnähe
Hinzu kommt die Beteiligungsgesellschaft 1789 Capital, die laut Waldman ausgerechnet von Unternehmen profitiere, die "zufällig von der US-amerikanischen Regierungspolitik Donald Trumps begünstigt werden". Auch die Wettplattformen Kalshi und Polymarket zählen zum Portfolio: Beide haben den Präsidentensohn als bezahlten Berater unter Vertrag genommen. Gemeinsam ergeben diese Engagements ein Muster, das Waldman zufolge seinem Vater ermöglicht habe, im Weißen Haus Milliarden zu verdienen.
Donald Trump Jr. am Pranger: "Schau mal, Papa – ich bin genauso gierig wie du!"
Doch warum treibt es den ältesten Präsidentensohn immer weiter in ethisch zweifelhafte Geschäfte? Waldman liefert dafür eine ebenso überraschende wie psychologische Erklärung. Hinter dem rastlosen Anhäufen von Reichtum stecke demnach kein reines Profitstreben, sondern ein zutiefst persönliches Motiv: der Wunsch nach väterlicher Anerkennung. Donals Trump Jr. versuche, seinem Vater durch Skrupellosigkeit und Habgier zu imponieren – gewissermaßen in dessen eigener Sprache. "Wenn er so weitermacht", schrieb Waldman, "wird er sagen können: 'Schau, Papa, ich bin genauso gierig und korrupt wie du!'" Der Journalist zeichnet damit das Bild eines Mannes, der verzweifelt die Aufmerksamkeit des mächtigsten Mannes der Welt zu gewinnen versucht – ausgerechnet durch die Nachahmung von dessen fragwürdigsten Eigenschaften.
Donald Trump Jr. gescheitert - Präsidentensohn ist seinem Vater "gleichgültig"
Doch all diese Bemühungen seien zum Scheitern verurteilt, so Waldmans ernüchterndes Fazit. Denn der Präsident zeige sich gegenüber den Bestrebungen seines ältesten Sohnes schlicht "gleichgültig". Egal wie viele zweifelhafte Deals Trump Jr. auch einfädele – die ersehnte Reaktion seines Vaters bleibe aus. Als Beleg für diese emotionale Distanz führt Waldman ein besonders sprechendes Detail an: Donald Trump habe es nicht einmal für nötig befunden, bei der Hochzeit seines eigenen Sohnes zu erscheinen. Ein Umstand, der die ganze Tragik des Unterfangens auf den Punkt bringt. Was bleibt, ist laut der Analyse bei "Raw Story" das Porträt eines Mannes, dessen verzweifeltes Werben um Anerkennung ins Leere läuft – unabhängig davon, wie weit er dabei ethische Grenzen überschreitet.
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loc/news.de/stg
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