Weißes Haus postet bizarres Video: Donald Trump verunglimpft Erzfeind mit Schund-Video - diese Bilder machen sprachlos
Wirre Social-Media-Posts von Donald Trump ist die Welt inzwischen gewöhnt - nun legt auch das Weiße Haus auf den offiziellen Kanälen nach und verunglimpft Donald Trumps Erzfeind Chuck Schumer mit einem Video, das sprachlos macht.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump startet KI-Krieg gegen seine Widersacher
- Weißes Haus veröffentlicht bizarres Video, das Chuck Schumer verunglimpft
- Demokratischer Senator als Zeichentrick-Roboter - selbst Trumps einstige Vertraute sind fassungslos
Über den offiziellen Account des Weißen Hauses auf X wurde am 26. Juli ein KI-generiertes Video veröffentlicht, das selbst für Trump'sche Verhältnisse neue Dimensionen des Bizarren erobert. Der Clip im Stil der Zeichentrickserie "Rick and Morty" zeigt den demokratischen Senator Chuck Schumer als Roboter – und erreichte auf der Plattform ein Millionenpublikum von über fünf Millionen Followern.
Offizieller Account des Weißen Hauses wird zur Spielwiese von Donald Trumps wirren KI-Videos
"Steig ein... beste Dimension bisher", lautete die Bildunterschrift des Beitrags. Was folgt, ist eine surreale Reise durch das Weltall, vorbei am Weißen Haus bis ins US-Kapitol, wo Schumer als Minderheitsführer im Senat buchstäblich demaskiert wird: Sein menschliches Gesicht fällt ab und gibt den Blick auf ein mechanisches Innenleben frei.
Hop in... best dimension yet. pic.twitter.com/7dRJnUVANc
— The White House (@WhiteHouse) July 27, 2026
Donald Trump im KI-Wahn - US-Präsident verunglimpft seine Widersacher
Das Video, dem "The Daily Beast" einen eigenen Beitrag widmete, reiht sich ein in eine Serie von KI-Attacken, die Trump allein an diesem Sonntag über seine Social-Media-Kanäle abfeuerte – darunter auch ein manipuliertes Bild der CNN-Journalistin Kaitlan Collins.
Das Weiße Haus gegen Chuck Schumer: Diese Video-Eskalation macht sprachlos
Der Clip, mit dem Chuck Schumer verunglimpft wird, beginnt im Weltall, wo eine rote MAGA-Kappe neben einer Flasche Diet Coke – bekanntlich Donald Trumps erklärtes Lieblingsgetränk – und dem Präsidentensiegel durchs Bild schwebt. Nach einer Sequenz mit Planeten und wirbelnden Galaxien wechselt die Szenerie zum Weißen Haus, über dem eine fliegende Untertasse einen grünen Traktorstrahl auf das Gebäude richtet.
Cartoon-Versionen von Trump und Vizepräsident J.D. Vance tauchen auf, bevor das Video in eine Grenzschutz-Sequenz übergeht: Ein animierter US-Grenzbeamter verhaftet einen rotäugigen Außerirdischen neben einer Grenzmauer – die Einwanderungsbotschaft der Regierung wird damit wörtlich genommen, indem "illegale Aliens" als tatsächliche Aliens dargestellt werden. Nach einer Einblendung der NASA-Mondmission Artemis II folgt die Schumer-Szene im Kapitol. Das Finale eskaliert zu einem Alien-Angriff im Stil von "Independence Day", bevor ein neonleuchtendes MAGA-Logo den Abschluss bildet.
Frühere Trump-Vertraute sind fassungslos: Sogar Marjorie Taylor Greene versteht Trumps bizarre Attacken nicht mehr
Kritik an dem Video kam ausgerechnet aus einer Ecke, die man nicht unbedingt erwarten würde: Die ehemalige republikanische Kongressabgeordnete aus Georgia und frühere Trump-Vertraute Marjorie Taylor Greene teilte den Clip auf X und kommentierte die verstörenden Szenen scharf. "Die Leute können sich kein Benzin, keine Lebensmittel, keine Miete und keine Gesundheitsversorgung leisten, und das ist der peinliche Mist, den der offizielle Account des Weißen Hauses veröffentlicht", schrieb sie.
People can’t afford gas, groceries, rent, and healthcare and this is the weird embarrassing crap the official White House account is putting out. https://t.co/qYMK3c0E0b
— Marjorie Taylor Greene ???????? (@mtgreenee) July 27, 2026
Dass Greene – einst eine der lautstärksten Unterstützerinnen Trumps – sich öffentlich gegen die KI-Propaganda des Präsidenten stellt, unterstreicht die Dimension der Irritation. Auch Trumps eigene Bemerkung vom Sonntag, republikanische Parteikollegen seien rückgratlos, dürfte die Stimmung in den eigenen Reihen kaum verbessert haben.
43 Posts in sechs Stunden: Trumps KI-Offensive kennt kein Limit
Der Sonntag war selbst nach Trumps Maßstäben außergewöhnlich produktiv: Insgesamt 43 Beiträge setzte der Präsident innerhalb von nur sechs Stunden ab – darunter KI-generierte Inhalte, "Trump 2028"-Fantasien und Attacken gegen seine üblichen Gegner. Allein im Juli hatte er vor diesem Posting-Marathon bereits mehr als 630 Mal gepostet.
KI-generierte Propaganda ist für Trump allerdings kein Neuland. Im vergangenen Oktober reagierte er auf die "No Kings"-Proteste mit einem gefälschten Video, in dem er ein Flugzeug mit der Aufschrift "KING TRUMP" steuerte und eine braune Masse auf Demonstranten abwarf. Weitere KI-Clips zeigten ihn etwa bei einer Performance des Journey-Hits "Don't Stop Believin'" vor riesigem Publikum. Im Februar dieses Jahres löschte Trump eines seiner umstrittensten KI-Videos, das Barack und Michelle Obama als Affen darstellte – eine Entschuldigung verweigerte er jedoch.
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loc/news.de/stg
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