Kriminalität: Erstes Plädoyer im Mordprozess nach Auto-Anschlag geplant

Im Februar 2025 rast ein Mann auf Teilnehmer einer Demonstration zu. Eine Mutter und ihr Kleinkind sterben, zahlreiche Menschen werden verletzt. Nun biegt der Münchner Prozess auf die Zielgerade ein.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten zum Thema Kriminalität lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten zum Thema Kriminalität lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Heiko

Im Mordprozess nach einem tödlichen Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München hält die Bundesanwaltschaft voraussichtlich an diesem Dienstag (9.30 Uhr) ihr Plädoyer. Auch die Nebenklagevertreter und gegebenenfalls die Nebenkläger selbst sollen abschließend zu Wort kommen. Der Schlussvortrag der Verteidigung und das letzte Wort des Angeklagten sollen dann am nächsten Tag folgen. Das Urteil wird der Planung zufolge am 6. August verkündet.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem zweifachen Mord und 44-fachen Mordversuch vor. Sie geht von islamistischem Terrorismus als Motiv aus.

Der Mittzwanziger war am 13. Februar vergangenen Jahres mit einem Kleinwagen in eine friedliche Demonstration der Gewerkschaft Verdi gerast. Der Wagen erfasste ein zweijähriges Mädchen im Kinderwagen und dessen Mutter. Die beiden wurden durch die Luft geschleudert und so schwer verletzt, dass sie wenige Tage später starben. Mehr als 40 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News zum Thema "Kriminalität":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.