Wladimir Putin News: Putin fordert besseren Schutz für Russlands Tankerflotte

Russland unterläuft westliche Sanktionen, um sein Öl zu verkaufen und damit die Kriegskasse aufzubessern. Der Westen versucht, das zu vereiteln - Putin zieht eine Parallele zu Piraterie.

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Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern. (Foto) Suche
Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government/AP | Alexander Astafyev

Kremlchef Wladimir Putin hat von seinen Marinekommandeuren entschlossenes Vorgehen zum Schutz der Flotte gegen angebliche Kaperversuche des Westens gefordert. Dies müsse im Rahmen des internationalen Seerechts erfolgen, "aber entschlossen, so wie man auch gegen Piraterie und Piraten vorgehen muss". Mit dieser Aufforderung an die Kommandeure der verschiedenen Flotten Russlands ließ Putin bei dem Treffen in St. Petersburg jedoch offen, ob der geforderte Schutz nur für Tanker unter russischer Flagge oder auch für die Tankschiffe der Schattenflotte Russlands gemeint war.

Zur Schattenflotte Russlands gehören vor allem Tanker, die unter der Flagge anderer Staaten fahren und die westlichen Sanktionen gegen den Verkauf russischen Öls unterlaufen. Moskau nutzt diese Einnahmen für seine Kriegskasse. Nach internationalen Schätzungen umfasst diese Flotte bis zu 700 oft marode Tankschiffe. Westliche Länder haben seit Beginn des Vorjahrs mindestens zehn dieser Schiffe aufgebracht.

Zuletzt hat Russland nach einer ARD-Recherche einen Teil dieser Besatzungen bewaffnet. Dazu werden die Tanker in der Ostsee oft von russischen Kriegsschiffen ins offene Meer des Atlantiks begleitet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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