Donald Trump und Khadeeja Safdar: Gedemütigter US-Präsident bekommt eiskalte Abfuhr vor aller Augen
Bei der Preisverleihung im Rahmen des "White House Correspondents' Association"-Dinners erteilte Khadeeja Safdar Donald Trump eine unmissverständliche Abfuhr und ließ den US-Präsidenten vor aller Augen gedemütigt stehen.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump bei Presse-Gala in Washington eiskalt stehen gelassen
- Khadeeja Safdar ignoriert Donald Trump bei Journalisten-Preisverleihung
- "Wall Street Journal"-Reporterin brachte Trumps Ekel-Brief an Epstein ans Tageslicht
Bereits im ersten Anlauf sorgte das für Ende April anberaumte Dinner der White House Correspondents' Association im Waldorf Astoria Washington DC aufgrund eines Schuss-Zwischenfalls für Schlagzeilen - als das festliche Gala-Dinner nun am Abend des 24. Juli 2026 nachgeholt wurde, jagte erneut eine Nachricht die andere.
Donald Trump tobt bei Presse-Gala in Washington - doch die Demütigung war nicht aufzuhalten
Vor allem Donald Trumps Anwesenheit bei dem Presse-Event ließ den Blätterwald rauschen: Zuerst schlief der 80-jährige US-Präsident vor aller Augen ein, anschließend tobte "The Don" in seiner Rede wütend drauflos und überzog die anwesenden Pressevertreter mit wüsten Beschimpfungen. Zu einem weiteren denkwürdigen Moment kam es schließlich, als die diesjährigen Preisträger der "White House Correspondents' Association"-Awards geehrt wurden.
Donald Trump von Khadeeja Safdar bloßgestellt - "Wall Street Journal"-Reporterin bekommt Auszeichnung
Vergeben wurden dabei die mit jeweils 5.000 US-Dollar dotierten Preise ""The Aldo Beckman Award for Overall Excellence in White House Coverage, "The WHCA Award for Excellence in Presidential News Coverage Under Deadline Pressure" sowie "The WHCA Award for Excellence in Presidential News Coverage by Visual Journalists". Die "Aldo Beckman"-Auszeichnung für hervorragende Leistungen in der Berichterstattung über das Weiße Haus ging an den "Wall Street Journal"-Redakteur Josh Dawsey, mit dem Preis für herausragende Bildberichterstattung wurde Andrew Harnik von Getty Images geehrt.
Der ebenfalls ausgelobte "Katharine Graham"-Award für Mut und Verantwortungsbewusstsein - dotiert mit 10.000 US-Dollar - ging indes an das Team des "Wall Street Journal", dem auch die Journalistin Khadeeja Safdar angehört, die die Preisverleihung nutzte, um Donald Trump vor aller Augen eine unmissverständliche Abfuhr zu erteilen.
Khadeeja Safdar für Epstein-Enthüllungen über Donald Trump ausgezeichnet
Den Namen Khadeeja Safdar kennt möglicherweise nicht jeder, dafür dürfte die Arbeit der "Wall Street Journal"-Journalistin umso mehr Menschen im Gedächtnis geblieben sein: Khadeeja Safdarwar es, die als Investigativjournalistin maßgeblich dazu beitrug, die Machenschaften des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein und seinem Missbrauchsnetzwerk aufzudecken. 2025 wurde Khadeeja Safdar mit dem renommierten Pulitzer-Preis für ihre Berichterstattung zu Elon Musks persönlichem und politischem Werdegang ausgezeichnet.
Donald Trump tobte vor Wut: 10-Milliarden-Dollar-Klage wegen Khadeeja Safdars Enthüllungen
Großes Aufsehen erregte Khadeeja Safdar, als sie mit ihrem Kollegen Joe Palazzolo die jahrelange enge Freundschaft von Jeffrey Epstein mit Donald Trump ans Tageslicht brachte - der US-Präsident reagierte höchst pikiert auf die Enthüllungen, die sich um einen pikanten Brief Trumps an Epstein drehten, warf dem Verlag des "Wall Street Journal" Verleumdung vor und reichte eine Klage auf zehn Milliarden US-Dollar ein, wobei Trump die Privatadresse der Journalistin öffentlich machte und sie so einer beispiellosen Hetzjagd preisgab. Dass Donald Trump beim Presse-Dinner nun ausgerechnet der Frau begegnete, die ihn öffentlich für seine zwielichtigen Freundschaften bloßgestellt hatte, ließ den Augenblick der Preisverleihung umso brisanter werden.
Preisgekrönte Reporterin lässt Donald Trump eiskalt stehen
Denn während sich etliche Journalisten nach einer Auszeichnung überschwänglich bei Donald Trump bedankt hätten, ließ Khadeeja Safdar keinen Zweifel daran, wie ihre Einstellung zum US-Präsidenten tatsächlich ist. Nachdem Safdar ihren Preis entgegengenommen hatte, schüttelte sie Donald Trump nur emotionslos die Hand, um sich im nächsten Augenblick abzuwenden und sichtlich angewidert die Bühne zu verlassen - Donald Trump stand, so zeigen es in den sozialen Netzwerken geteilte Mitschnitte der Szene, komplett bloßgestellt da und konnte nur peinlich berührt grinsen und unbeholfen mit den Schultern zucken, nachdem er keine Chance bekam, Khadeeja Safdar körperlich nahe zu kommen.
The only good moment of the dinner was Khadeeja Safdar’s handshake with Trump. She’s the WSJ reporter who broke the story on Trump’s friendship with Jeffrey Epstein. Trump published her home address and she had to go into hiding. pic.twitter.com/bxd9J2QcCy
— ????????????????????????_???????????????? (@SundaeDivine) July 25, 2026
Spott für Donald Trump: "Was für ein ekliger frauenfeindlicher Widerling!"
Der Augenblick, in dem Donald Trump die geballte Ablehnung der Journalistin entgegenschlug, sorgte in den Kommentaren bei X (vormals Twitter) für reichlich Spott und Häme:
- "Dieser pure Ekel auf ihrem Gesicht. Ich wette, sie hat sofort zum Desinfektionsmittel gegriffen."
- "Er kam so nah an sie heran, als ob er sie umarmen oder küssen wolle..."
- "Was für ein ekliger frauenfeindlicher Widerling!"
- "Wunderbar, wie sie sich angewidert abwendet."
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loc/news.de
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