Nahost: Berichte: Luftangriffe in jemenitischer Stadt Hudaida
Die Spannungen rund um den Iran-Krieg lassen nicht nach. Nun kommt es zu Luftangriffen auch im Jemen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die jemenitische Hafenstadt Hudaida ist nach Angaben von Augenzeugen und Huthi-nahen Medien Ziel mehrerer Luftangriffe geworden. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Luftangriffen in der Umgebung des Hafens der Stadt. Dabei habe es schwere Explosionen gegeben. Über dem Gebiet seien Flammen und dichte Rauchwolken aufgestiegen.
Huthi-nahe Medien bezeichneten die Angriffe als "saudische Aggression". Der von den Huthi kontrollierte Fernsehsender Al-Masirah meldete zudem weitere Luftangriffe auf Telekommunikationseinrichtungen in der Stadt sowie auf der Insel Kamaran im Roten Meer. Eine Stellungnahme der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition lag zunächst nicht vor.
Huthi hatten "Blockade" verhängt
Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Saudi-Arabiens, SPA, einen Angriff auf einen unter saudischer Flagge fahrenden Tanker im Roten Meer gemeldet.
Die Huthi hatten diese Woche eine "Blockade" der Seefahrt für Saudi-Arabien erklärt. Am Donnerstag reklamierten sie Angriffe auf zwei saudische Öltanker für sich. Durch das Rote Meer und die wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor Jemens Küste führt der Seeweg von Asien über den Suezkanal nach Europa. Die Huthi hatten den Welthandel mit Angriffen auf Schiffe im Roten Meer ab 2023 bereits massiv beeinträchtigt. Die Miliz kontrolliert vor allem den Norden und weite Gebiete im Westen des Landes samt der dort liegenden Küsten am Roten Meer.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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