Donald Trump: "Nicht ein Fünkchen Respekt" - US-Präsident empört mit Aussage zu Soldaten-Tod
Donald Trump äußerte sich vor laufenden Kameras ungewöhnlich offen zum Iran-Konflikt sowie den zwei getöteten US-Soldaten. Im Netz reagieren viele Amerikaner schockiert und werfen dem US-Präsidenten Respektlosigkeit vor.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump sorgt mit offenen Worten zu Soldaten-Tod für Empörung
- US-Präsident erklärt: "Wir fühlen uns sehr schlecht, aber..."
- Massive Kritik an Trump-Aussage: "Nicht ein Fünkchen Respekt, Empathie oder Sorge"
Der Tod zweier weiterer US-Soldaten im Iran-Konflikt hat in den Vereinigten Staaten große Bestürzung ausgelöst. Die beiden Amerikaner starben bei einem iranischen Angriff auf einen jordanischen Luftwaffenstützpunkt. Für Donald Trump, der unlängst einen verheerenden Umfrage-Absturz erlitten hat, scheint der Tod der beiden Militärs jedoch nichts weiter als eine Lappalie zu sein. Zumindest lassen das seine jüngsten Aussagen vor laufenden Kameras vermuten.
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Donald Trump sorgt mit offenen Worten zu Soldaten-Tod für Empörung
Während einer kurzen Fragerunde auf der Joint Base Andrews bezeichnete der US-Präsident den Tod der beiden US-Soldaten als "a very sad thing" ("eine sehr traurige Sache") und fügte hinzu, dass sie, also die US-Regierung, es hasse, so etwas zu sehen. Doch mehr Beachtung schenkte der Republikaner den gefallenen US-Militärs nicht, sondern verlagerte den Schwerpunkt seiner Antwort schnell wieder auf den Iran-Konflikt im Allgemeinen und argumentierte, die USA müssten verhindern, dass der Iran Atomwaffen erlange.
Donald Trump eiskalt? US-Präsident massiv kritisiert nach Aussage zu toten Soldaten
In den sozialen Netzwerken sind zahlreiche Videoausschnitte des besagten Trump-Interviews zu finden. Etliche Amerikaner und Amerikanerinnen reagierten schockiert ob der gefühlskalten Reaktion des US-Präsidenten. "Nicht ein Fünkchen Respekt, Empathie oder Sorge für die unter seinem Kommando sterbenden Truppen. Er interessiert sich einfach nicht dafür", schrieb beispielsweise der demokratische Podcaster Fred Wellman. "Er redet leichtfertig über den Tod von US-Soldaten in seinem selbst gewählten Krieg. Widerlich", lautet ein weiterer erboster Kommentar bei X.
Not an ounce of respect, empathy, or concern for troops dying under his command. He simply doesn’t care. https://t.co/LazSOg5c1D
— Fred Wellman (@FPWellman) July 20, 2026
Empörung über Trump-Aussagen zu Iran-Krieg - US-Präsident als "Monster" beschimpft
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Donald Trump derartig gefühlskalt zum Tod gefallener US-Soldaten äußert. In einem Interview mit dem "Time"-Magazin hatte der US-Präsident im März offen über den Iran-Konflikt und mögliche Tote gesprochen und unverblümt erklärt, dass einige Menschen sterben werden, denn Krieg bringe nun einmal Opfer. Schon damals hatten viele Beobachter dem US-Präsidenten Egoismus, fehlendes Mitgefühl und Gleichgültigkeit gegenüber Soldaten vorgeworfen. "Er ist wirklich ein Monster", lautete einer der damaligen aufgebrachten Kommentare.
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fka/loc/news.de
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