Donald Trump: "Das ist Wahnsinn" - Wutausbrüche lassen Trump-Biograf sprachlos zurück

In einer aktuellen Podcast-Folge erinnert sich Trump-Biograf Michael Wolff an frühere Wutausbrüche des amtierenden US-Präsidenten. Die Tiraden machten dem Autor Angst und ließen ihn sprachlos zurück.

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Laut Autor Michael Wolff sind Donald Trumps Wutausbrüche oft furchteinflößend. (Foto) Suche
Laut Autor Michael Wolff sind Donald Trumps Wutausbrüche oft furchteinflößend. Bild: picture alliance/dpa/AP photo | Alex Brandon
  • Trump-Biograf Michael Wolff spricht über Wutausbrüche von Donald Trump
  • Autor bekam Angst bei stundenlangen Tiraden des US-Präsidenten und wusste nicht, was er sagen soll
  • Laut Wolff leidet Trump an einer "Geisteskrankheit", weil nur er an die Manipulation der Wahl 2020 glaubt
  • Weißes Haus wirft diese Darstellungen scharf zurück

Über die körperliche und geistige Verfassung von US-Präsident Donald Trump wurde in den vergangenen Monaten intensiv diskutiert. Nicht nur schläfrige Auftritte, sondern auch wiederholte Wutausbrüche auf Truth Social sowie vor laufenden Kamerasschürten Sorgen um seinen Gesundheitszustand.Der langjährige Trump-Biograf Michael Wolff hat nun weitere beunruhigende Einblicke in das auffällige Verhaltendes 80-jährigen Staatsoberhaupts gegeben.

Donald Trump macht Angst mit Wutausbrüchen laut Biograf Michael Wolff

In einer neuen Folge des "Daily Beast"-Podcasts "Inside Trump's Head" schilderte Wolff, wie Trump bei Gesprächen über die verlorene Wahl 2020 in stundenlange Tiraden verfällt. "Man weiß einfach nicht, was man sagen soll. Er sieht seltsam aus, seine Augen treten hervor, und man bekommt Angst", so der Autor. "Man hält den Atem an." Solche Wutausbrüche des US-Präsidenten könnten bis zu zwei Stunden andauern. Wolff habe ihm dabei selbst gegenübergesessen.

"Das ist Wahnsinn. Ich kann das nicht anders sehen, und ich denke, fast jeder würde ähnlich reagieren wie ich", erklärte Wolff. Auf Substack bezeichnete er Trumps Zustand zudem als eine Art "Delirium". Dabei präsentiere der Präsident eine obsessive Aufzählung von Zahlen und Behauptungen, die er nach eigenen Vorstellungen angepasst habe.

Autor attestiert dem US-Präsidenten eine psychische Erkrankung

Wolff ging mit seiner Einschätzung zu Trumps Zustand im "Daily Beast"-Podcast noch weiter: "Hier liegt eine Geisteskrankheit vor", sagte der Biograf. Diese resultiere aus Trumps Paranoia, seinen Ressentiments, seiner Unsicherheit und seiner Unfähigkeit, die Realität anzuerkennen. Besonders besorgniserregend findet Wolff, dass der 80-jährige Präsident tatsächlich an den Wahlbetrug glaube. "Niemand sonst glaubt das. Niemand sonst glaubt, dass er die Wahl 2020 gewonnen hat. Aber er glaubt es", erklärte er gegenüber Co-Moderatorin Joanna Coles. 

Kein Widerspruch für Donald Trump in seinem Umfeld

Das Umfeld des Präsidenten sei sich dieser Besessenheit bewusst, nehme sie jedoch einfach hin. "Alle verstehen, dass sie sich darauf einlassen müssen", so Wolff. Die Haltung laute: Er wurde gewählt, er ist der Präsident – also müsse man mit diesem Wahnsinn leben. In seiner Rede an die Nation hatte Trump am vergangenen Donnerstag erneut über eine angebliche Manipulation der Präsidentschaftswahl 2020 durch ausländische Akteure wie China gesprochen.

Weißes Haus weist Aussagen über Trumps Tiraden scharf zurück

Das Weiße Haus reagierte laut "Daily Beast" mit deutlichen Worten auf Wolffs Aussagen. Sprecher Davis Ingle warf Wolff vor, Lügen zu verbreiten, und beleidigte den Trump-Biografen in einer Stellungnahme.

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