Regierungstreffen: Berlin und Paris wollen europäischen Nato-Pfeiler stärken
Deutschland und Frankreich arbeiten militärisch bereits eng zusammen. Bei den gemeinsamen Regierungsberatungen vereinbarten beide Seiten, diese Kooperation auszubauen. Das Ziel: mehr Abschreckung.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Deutschland und Frankreich wollen den europäischen Pfeiler der Nato und die Verteidigungsbereitschaft des Kontinents wesentlich stärken. Beim deutsch-französischen Regierungstreffen in Brühl vereinbarten sie, die strategische Zusammenarbeit weiterzuentwickeln, im Rüstungsbereich enger zusammenzuarbeiten und mehr gemeinsame Übungen ihrer Streitkräfte abzuhalten.
Es gehe um konventionelle Fähigkeiten, weitreichende Präzisionsschläge und Raketenabwehr, um die Eskalationsmöglichkeiten unterhalb der nuklearen Schwelle zu erhöhen, heißt es in einem Papier des deutsch-französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrates.
Die einzigartige bilaterale Zusammenarbeit werde die Abschreckung in Europa stärken. Sie werde die nukleare Abschreckung und Teilhabe der Nato ergänzen, aber nicht ersetzen. In der Erklärung wird unter anderem auch auf die geplante konventionelle Beteiligung Deutschlands an einer Nuklearübung der französischen Streitkräfte hingewiesen.
Beide Länder wollen den Aufbau einer engen technologischen und industriellen Rüstungszusammenarbeit in Europa fördern. Ziel ist es demnach, eine Standardisierung, Vereinfachung und sinkende Produktionskosten durch hohe Stückzahlen bei der Ausrüstung der Streitkräfte zu erreichen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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