Berlin: CDU-Spitzenkandidat: Debatte um Leihmutterschaft schwierig
Berlins CDU-Spitzenkandidat sieht bei der Debatte um Leihmutterschaft ein ethisches Spannungsfeld. "Für mich persönlich wäre es nicht der richtige Weg", sagte Stefan Evers.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hält die aktuelle Debatte über Leihmutterschaft für schwierig. "Für mich persönlich wäre es nicht der richtige Weg", sagte Evers, der wie sein Parteifreund Jens Spahn mit einem Mann verheiratet ist, dem Berliner "Tagesspiegel".
Er sehe das ethische Spannungsfeld, in dem sich dieses Thema und die Frage nach der Legalisierung der Leihmutterschaft bewegten, so Evers am Donnerstagabend am Rand der "queeren Wahlarena" in Berlin-Kreuzberg. Dazu hatten der Verein Berliner CSD e. V., der Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg (LSVD) und der "Tagesspiegel" eingeladen.
"Es gibt jetzt eine schwierige politische Debatte", so der Berliner Finanz- und Kultursenator, der die CDU im September in die Berliner Abgeordnetenhauswahl führt. Das Thema Leihmutterschaft sei eines, bei dem es schwer sei, Position zu beziehen. "Ich sage ganz ehrlich: Ich glaube, wir Männer sind die Falschen, um diese Frage zu beantworten."
Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten
Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) und sein Ehemann Daniel Funke hatten am Mittwoch bekannt gemacht, dass sie Eltern geworden sind. "Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm", sagte Spahn der "Bild". "Georg ist unser ganzes Glück." Der Junge kam nach Informationen der Zeitung in den USA zur Welt und wurde von einer Leihmutter geboren. Spahns Büro bestätigte die Medieninformationen. Seither sieht sich Spahn Kritik ausgesetzt. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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