Donald Trump: "Nächste Woche wird für sie richtig schlimm" - Iran-Ultimatum läuft
US-Präsident Trump will den Iran mit weiteren Angriffen auf das Land an den Verhandlungstisch zurückzwingen. Die Attacken würden fortgesetzt, "bis ich sage, dass es genug ist", erklärte der US-Präsident im TV. Das Ultimatum läuft.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken
- US-Präsident stellt Teheran Ultimatum für Verhandlungen
- US-Militär fliegt neue Angriffswelle nach Attacken auf Handelsschiffe
- Washington wirft Iran Angriffe in der Straße von Hormus vor
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Die Attacken würden weitergehen, "bis ich sage, dass es genug ist".
Donald Trump droht mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken
Der 80-Jährige hatte dem Iran bereits im April mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden gedroht, seine Drohung dann aber nicht wahr gemacht. Damals wollte der Präsident Teheran dazu bewegen, die für den globalen Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige und vom Iran mit Angriffen und Drohungen blockierte Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen.
Nun stellte der US-Präsident erneut ein Ultimatum: "Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran. Wir legen alle Kraftwerke in Schutt und Asche. Wir werden alle ihre Brücken lahmlegen, es sei denn, sie verhandeln."
Nächste Angriffswelle nach Attacken auf Schiffe
Das US-Militär begann am Dienstag nach eigenen Angaben seine nächste Welle von Angriffen auf den Iran und nahm auch die Seeblockade iranischer Häfen und Küstengebiete wieder auf. Mit den neuen Angriffen sollten laut US-Angaben iranische Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus verhindert werden.
Nach sieben Stunden sei die Angriffswelle dann am Mittwochmorgen deutscher Zeit beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Dutzende militärische Ziele - darunter Raketenstellungen und Verteidigungssysteme - in der Nähe der Straße von Hormus sowie in iranischen Küstengebieten seien getroffen worden. Schon in den vorherigen Nächten hatte es ähnliche Attacken gegeben.
Das US-Militär wirft dem Iran vor, in der zurückliegenden Woche sieben Handelsschiffe angegriffen zu haben. Demnach wurden knapp ein Dutzend Crewmitglieder getötet, verletzt oder vermisst gemeldet.
Trump hatte die seit April geltende - aber ohnehin etliche Male gebrochene - Waffenruhe mit dem Iran vergangene Woche für beendet erklärt und danach weitere harte Angriffe auf die Islamische Republik angekündigt. Die USA und Israel hatten den Krieg am 28. Februar gemeinsam begonnen. Mitte Juni einigten sich Washington und Teheran dann im Bemühen um ein Kriegsende auf ein Rahmenabkommen, das Ausgangspunkt für vertiefte Verhandlungen sein sollte. Die Gespräche gerieten jedoch schon vor den jüngsten Angriffen ins Stocken.
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ife/sfx/news.de/dpa
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