Regierungskrise: Burnham vor Ernennung zum britischen Premierminister
Im Juni zog Andy Burnham über eine Nachwahl im englischen Wahlkreis Makerfield ins Parlament ein. Schon in wenigen Tagen dürfte er zum Premierminister ernannt werden.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Andy Burnhams Kür zum Chef der britischen Regierungspartei Labour und damit zum Premierminister steht praktisch nichts mehr im Wege. Der frühere Bürgermeister von Greater Manchester erhielt am Montag die Unterstützung von weiteren Abgeordneten, sodass die Gesamtzahl seiner Unterstützer auf 349 stieg, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.
Rechnerisch ist es damit ausgeschlossen, dass eine Gegenkandidatin oder ein Gegenkandidat die nötigen Stimmen erhält. Für die Kandidatur ist die Unterstützung von 20 Prozent der Labour-Abgeordneten nötig, derzeit sind das 81. Burnham braucht weiterhin noch die Unterstützung von drei der Partei angeschlossenen Organisationen und Gewerkschaften – das gilt aber als Formsache.
"Andy Burnham wird der nächste Premierminister", schrieb die Nachrichtenagentur PA am Abend. Ohne Gegenkandidatur wird Burnham voraussichtlich am kommenden Freitag den Parteivorsitz übernehmen, der seit dem Rücktritt von Premierminister Keir Starmer vakant ist. Das Amt des Regierungschefs, das Starmer vorerst behielt, dürfte der 56-jährige Burnham dann am Montag von König Charles III. übergeben bekommen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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