Nato-Gipfel: Bundesregierung hofft auf U-Boot-Deal zum Nato-Gipfel

Beim Nato-Gipfel geht es um Verteidigungsausgaben und die Unterstützung der Ukraine. Für Deutschland geht es aber auch um ein ganz besonderes Kooperationsprojekt mit einem einzelnen Nato-Partner.

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Die Bundesregierung hofft darauf, die Rüstungskooperation mit Kanada zum Nato-Gipfel mit dem Abschluss eines milliardenschweren U-Boot-Geschäfts deutlich vertiefen zu können. "Wenn es gelingt, dann wird das Kanada an uns für Jahrzehnte binden", hieß es einen Tag vor Beginn des Gipfels aus deutschen Regierungskreisen. "Das wäre ein sehr guter Startpunkt für eine strategische Zusammenarbeit." Und es wäre "ein sehr gutes Signal", wenn eine solche Entscheidung "im Kontext" des Nato-Gipfels kommuniziert würde. Das Spitzentreffen beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara.

Kanada plant den Kauf von bis zu zwölf U-Booten. Der Kieler Marineschiffbauer TKMS konkurriert mit der südkoreanischen Werft Hanwha Ocean um den Milliardenauftrag. Zum genauen Volumen machen weder Kanada noch TKMS Angaben. Nach Berichten kanadischer Medien könnte es inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte um rund 100 Milliarden Euro gehen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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