Ukraine-Krieg aktuell: Putins Bomben-Hagel reißt Mutter und Tochter (5) in den Tod

Sechs Putin-Fliegerbomben schlagen in einem Wohngebiet der ukrainischen Stadt Sumy ein und reißen eine Mutter und ihre fünfjährige Tochter in den Tod. Verteidigungsminister Pistorius warnt derweil vor einem russischen Angriff auf Nato-Gebiet.

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Wladimir Putin hat die Stadt Sumy wieder einmal bombardieren lassen. (Foto) Suche
Wladimir Putin hat die Stadt Sumy wieder einmal bombardieren lassen. Bild: picture alliance/dpa/Russian Presidential Press Service via AP | Uncredited
  • Putin-Bomben reißen Mädchen (5) in den Tod
  • Putin-Truppen werfen sechs Fliegerbomben auf Wohngebiet ab
  • Wladimir Putin könnte eskalieren: Warnung vor Nato-Angriff

Die nordostukrainische Stadt Sumy ist wieder einmal Ziel eines verheerenden russischen Luftangriffs geworden. Die Attacke, die Wladimir Putin zu verantworten hat, forderte vier Menschenleben und verletzte 33 weitere Personen, berichtet "Bild". Zuletzt habe der Kremlchef über einen Durchbruch im Ukraine-Krieg gejubelt, hieß es aus dem Kreml.

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Wladimir Putin lässt Sumy bombardieren

Die Bombardierung von Sumy durch die Putin-Truppen führte zum Einsturz mehrerer Gebäude. Rettungskräfte mussten unter Trümmern nach Überlebenden suchen. Die Szenerie im Innenstadtbereich ist von massiver Zerstörung geprägt, heißt es in dem Bericht weiter.

Gouverneur Oleh Hryhorow sprach in sozialen Medien von "unbeschreiblichem Schmerz". Er drückte den Angehörigen und Freunden der Opfer sein Beileid aus. Gleichzeitig wünschte er allen Betroffenen Kraft für die Bewältigung dieser Tragödie.

Der Angriff reiht sich ein in eine Serie russischer Attacken auf ukrainische Städte. Zuletzt hatte die Hauptstadt Kiew den bislang folgenschwersten Angriff des Jahres erlebt, bei dem mindestens 30 Menschen starben.

Putin-Bomben reißen Mädchen (5) in den Tod

Unter den Todesopfern des Putin-Bomben-Hagels befinden sich eine 34-jährige Frau namens Natalia und ihre fünfjährige Tochter. Obwohl Rettungskräfte versuchten, das kleine Mädchen zu reanimieren, überlebte das Kind seine schweren Verletzungen nicht. Natalias ältere Tochter, 13 Jahre alt, gehört zu den Verletzten, schreibt "Bild".

Insgesamt wurden bei dem Angriff sieben Kinder verletzt. Serhij Krywoschejenko, Leiter der Militärverwaltung Sumy, berichtete, dass zahlreiche Opfer in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch ein 16-jähriges Mädchen.

Die medizinische Versorgung der Opfer stellt die lokalen Krankenhäuser vor große Herausforderungen. Die hohe Zahl der kritisch Verletzten erfordert intensive Betreuung. Viele kämpfen um ihr Überleben, nachdem sie von den Bombenangriffen erfasst wurden.

Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Truppen werfen sechs Fliegerbomben auf Wohngebiet ab

Laut Serhij Krywoschejenko verwendete die russische Armee für den Angriff sechs gelenkte Fliegerbomben, die gezielt auf ein Wohngebiet im Zentrum von Sumy abgeworfen wurden. Mehrere Wohngebäude sowie Geschäfte wurden dabei komplett zerstört. Die unmittelbar an Russland angrenzende Region sieht sich nahezu täglichem Beschuss ausgesetzt.

Auch andere Regionen wurden in derselben Nacht attackiert. Im Südosten des Landes kamen bei über 50 Angriffen mit Drohnen, Artilleriegeschossen und Bomben drei Menschen in der Region Dnipropetrowsk ums Leben.

Pistorius sieht Ukraine in bester Position seit Kriegsbeginn

Parallel zur dramatischen Lage in der Ukraine äußerte sich Verteidigungsminister Boris Pistorius im Interview mit der "Bild" zur militärischen Entwicklung. Der SPD-Politiker bewertete die aktuelle Situation für Kiew so positiv wie noch nie seit Kriegsbeginn. An der Front selbst gebe es zwar wenig territoriale Veränderungen, allerdings erleide Russland dabei enorme Verluste.

Besonders erfolgreich seien ukrainische Angriffe auf russisches Territorium, erklärte der 66-Jährige. Den ukrainischen Streitkräften gelinge es zunehmend, Ziele wie Raffinerien und militärische Logistikeinrichtungen innerhalb Russlands zu treffen und zu zerstören.

Wladimir Putin könnte eskalieren: Warnung vor Nato-Angriff

Auf die Frage nach einem möglichen russischen Angriff auf Nato-Territorium in den kommenden drei Jahren äußerte sich Pistorius besorgt. Die Bundesregierung rechne damit, dass Moskau spätestens 2029 in der Lage sein könnte, einen Teilangriff auf Nato-Gebiet durchzuführen. Ob Präsident Wladimir Putin diesen Schritt tatsächlich wagen werde, bleibe jedoch ungewiss.

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