Donald Trump: "Das ist alarmierend" - Trump-Beobachterin erkennt deutlichen mentalen Wandel
Die langjährige Trump-Beobachterin Katy Tur schlägt Alarm. Die Journalistin erkennt einen deutlichen mentalen Wandel bei dem US-Präsidenten. Während Trump früher einen Gedanken weiterführen und Fragen schlüssig beantworten konnte, ist ihm dies mittlerweile kaum noch möglich.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
Suche
- Journalistin Katy Tur analysiert Sprechverhalten von Donald Trump
- Tur erkennt erschütternden mentalen Wandel bei Donald Trump
- US-Präsident kann Gedanken nicht behalten und Fragen nicht schlüssig beantworten
- Journalistin alarmiert: Wer sich um Biden sorgte, sollte auch bei Trump genauer hinschauen
Die langjährige Trump-Beobachterin Katy Tur hat in einem Podcast-Interview einen drastischen Wandel in der Ausdrucksweise des US-Präsidenten,der kürzliche mit einem blamablen Spendenaufruf für Schlagzeilen sorgte, beschrieben. Im "The Daily Beast Podcast" vom Mittwoch (1. Juli) bezeichnete die MSNBC-Journalistin den Unterschied zwischen Donald Trumps früherer und heutiger Redeweise als "schockierend" und spricht von einem deutlichen mentalen Wandel bei dem US-Präsidenten.
Weitere Meldungen zu Donald Trump oder der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.
Trump-Beobachterin Katy Tur analysiert Sprechverhalten des US-Präsidenten
"Schau dir einen Clip von ihm aus dem Jahr 2000 an", sagte Katy Tur, die Trump im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 nahezu täglich begleitet hat, zu Moderatorin Joanna Coles. "Es ist schockierend, wie kohärent er damals war im Vergleich zu heute." Laut der erfahrenen Reporterin kommuniziere der mittlerweile 80-jährige Trump heute deutlich chaotischer und sprunghafter als in früheren Jahren.
Donald Trump kann Gedanken nicht behalten und Fragen nicht schlüssig beantworten
Der zentrale Unterschied zwischen dem jüngeren Donald Trump und dem heutigen US-Präsidenten liegt laut Tur in seiner Fähigkeit beziehungsweise Unfähigkeit, bei einem Thema zu bleiben. "Er konnte einen Gedanken verfolgen", erklärte die langjährige Trump-Beobachterin. "Er konnte mit diesem Gedanken weitermachen und Fragen schlüssig beantworten." Dies sei ihm inzwischen allerdings nicht mehr möglich. Gedanklich ist er während seiner Reden "einfach überall". "Er ist chaotischer in der Art, wie er Fragen beantwortet. Er schweift mehr ab. Er verfolgt einen Gedanken nicht klar", so die Journalistin.
"Das ist alarmierend" - Trumps mentaler Wandel besorgt Beobachter
Podcast-Moderatorin Joanna Coles reagierte besorgt auf Katy Turs Schilderungen. "Und er ist Präsident", entgegnete sie. "Das ist alarmierend, dass er einen Gedanken nicht klar verfolgt." Tur zog daraufhin einen Vergleich zu früheren Debatten über den kognitiven Zustand von anderen Politikern: "Ich würde denken, dass jeder, der sich Sorgen um Joe Biden gemacht hat, sich auch darüber Sorgen machen würde."
Auch diese Nachrichten zu Donald Trump und der US-Politik sind lesenswert:
- Panik im Weißen Haus - Insider rechnen mit Blamage am Unabhängigkeitstag
- Peinliches Schweigen statt Gelächter - Trump-Vize blamiert sich mit Biden-Witz
- Wirbel um Spendenaufruf - US-Journalist deckt Verzweiflung der Republikaner auf
- Gähnende Leere statt Menschenmassen - Trump im TV bloßgestellt
- Stratege entlarvt Trumps großes Problem - US-Präsident "von Verrätern umgeben"
fka/bos/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.