Wladimir Putin: "Unrealistische Ziele" - General enthüllt neue Einmarschpläne des Kremlchefs
Wladimir Putin scheint die Augen vor der Realität zu verschließen. Während Russland weiterhin Ressourcen und Personal verliert, soll der Kremlchef noch immer von einem Sieg über die Ukraine träumen. Ein General enthüllte nun Putins neue Einmarschpläne.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Wladimir Putin schmiedet neue Einmarschpläne
- Kremlchef will Kiew erobern laut Ukraine-General
- Putin verfolgt "unrealistische Ziele" laut Experten
Wladimir Putin scheint weiterhin überzeugt davon zu sein, den Ukraine-Krieg gewinnen zu können. Obwohl Experten kürzlich vorhergesagt haben, dass sich das Blatt derzeit wendet und die Chance auf einen ukrainischen Sieg besteht, schmiedet der Kremlchef weiter neue Einmarschpläne.
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General enthüllt Wladimir Putins neue Einmarschpläne
So enthüllte der ukrainische Generalstabschef Oleksandr Syrskyj jüngst, dass der Kremlchef seinen Generalstab angewiesen habe, neue Strategien für einen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew zu entwickeln. Gegenüber dem Sender TNS erklärte der General: "Wir wissen, dass Putin seinen russischen Generalstab beauftragt hat, verschiedene Optionen zu berechnen." Demnach wurden bereits mehrere Szenarien für russische Operationen ausgearbeitet – "eine davon mit dem Ziel, Kiew einzunehmen".
Wladimir Putin will gescheiterten Kiew-Angriff von 2022 wiederholen
Damit steht die ukrainische Metropole mit ihren 2,6 Millionen Einwohnern erneut im Fokus der russischen Kriegsplanung. Bereits zu Beginn des Krieges im Februar 2022 war Wladimir Putin mit dem Versuch gescheitert, Kiew zu erobern. Damals rückten Bodentruppen zwar bis in die Nähe der Hauptstadt vor, mussten sich jedoch nach erbitterten Gefechten Anfang April wieder zurückziehen. Der Kreml behauptete anschließend, eine Einnahme der Stadt sei nie geplant gewesen.
Wladimir Putin plant Kiew-Angriff über Belarus
Putins neuer Angriffsplan sieht laut Syrskyj eine Offensive über belarussisches Territorium vor. Der General hält dies jedoch für wenig realistisch: "Angesichts der jüngsten Ereignisse glaube ich jedoch nicht, dass die Führung von Belarus es wagen wird, dem Aggressor eigenes Territorium zur Nutzung zu überlassen." Machthaber Alexander Lukaschenko distanziere sich zunehmend von Putin.
Ukraine-Generalstab nimmt Putins Angriffspläne äußerst ernst
Syrskyj schätzt eine andere Variante als deutlich realistischer ein: Russische Truppen könnten von der Region Brjansk aus direkt in den Nordosten der Ukraine vorstoßen. Bei diesem Szenario ginge es primär darum, weitere Gebiete unter Kontrolle zu bringen. Ein solcher Vorstoß hätte strategische Auswirkungen auf die gesamte ukrainische Verteidigung. Die Ukraine wäre gezwungen, Soldaten von anderen Frontabschnitten abzuziehen, um den neuen Angriff abzuwehren. Dennoch nimmt der ukrainische Generalstab auch die Option eines erneuten Angriffs auf Kiew weiterhin ernst.
Wladimir Putin verfolgt "unrealistische Ziele" laut Experten
Das US-Institut für Kriegsforschung bewertet Wladimir Putins militärische Ambitionen kritisch. "Putins Denken scheint sich immer weiter von den Realitäten auf dem Schlachtfeld zu entfernen", urteilen die Analysten. Die russischen Streitkräfte würden demnach weiterhin "erhebliche Ressourcen und Personal einsetzen, um unrealistische Ziele zu erreichen". Putins großes Problem: Der Kremlchef umgibt sich mit Beratern, die ihm ein verzerrtes Bild der Lage vermitteln. Diese würden die Schwierigkeiten der eigenen Armee herunterspielen und gleichzeitig die verbliebenen Schwachstellen der ukrainischen Verteidigung überbetonen.
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