Donald Trump: Nazi-Ästhetik und peinlicher Fehler – Trump blamiert sich mit Geschenk fürs Weiße Haus
Donald Trump will dem Weißen Haus zum angeblichen 250. Geburtstag ein goldenes Geschenk machen. Doch dabei scheint der US-Präsident zwei historische Jubiläen miteinander zu verwechseln. In den sozialen Medien schlagen ihm dafür Spott und scharfe Kritik entgegen.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Donald Trump kündigt auf Truth Social ein goldenes Geschenk für das Weiße Haus an
- Dabei verweist er auf ein angebliches 250. Jubiläum des Präsidentensitzes – historisch ist das unzutreffend
- In sozialen Medien folgen Spott, Kritik und zahlreiche bissige Kommentare
Mit einem prunkvollen Gold-Emblem wollte Donald Trump offenbar ein patriotisches Zeichen setzen. Auf Truth Social kündigte der US-Präsident ein besonderes Präsent für den Regierungssitz an. "Ein goldenes Geschenk an das Weiße Haus zu seinem 250. Geburtstagsjahr", schrieb er. Dazu veröffentlichte er ein Foto, das ein prunkvolles goldenes Adler-Emblem an der Fassade des Weißen Hauses zeigt. Doch seine Ankündigung sorgt für Kopfschütteln statt Begeisterung. Der Grund: Nazi-Ästhetik und ein peinlicher Fehler.
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Während die USA am 4. Juli 2026 tatsächlich ein historisches Jubiläum begehen, ist das beim Sitz des US-Präsidenten jedoch nicht der Fall. Vor genau 250 Jahren unterzeichneten die Gründerväter die Unabhängigkeitserklärung. Das Weiße Haus hingegen existierte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Trump verwechselt offenbar zwei völlig unterschiedliche Jahrestage miteinander. Ein Fauxpas, der in den sozialen Medien für reichlich Spott sorgt.
Donald Trump blamiert sich mit Geschenk fürs Weiße Haus
Als die amerikanischen Kolonien 1776 ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärten, war Washington noch nicht einmal Hauptstadt der jungen Nation. Philadelphia diente damals als politisches Zentrum des neu gegründeten Staates. Erst am 17. November 1800 verlegte der Kongress seinen Sitz in die neu errichtete Hauptstadt Washington, D.C. Am selben Tag bezog Präsident John Adams als erster Staatschef den Präsidentenpalast. Seine heutige Gestalt erhielt das Weiße Haus sogar erst 1818. Selbst bei großzügiger Rechnung kommt das Gebäude damit auf höchstens 226 Jahre – weit entfernt von den 250 Jahren, die Trump ihm zuschreibt. Ein X-Nutzer brachte es auf den Punkt: "Das Weiße Haus ist weniger als 226 Jahre alt."
"A Golden Gift to the White House for its 250th Birthday Year!" - President Donald J. Trump ???????? pic.twitter.com/XV2sk6smcf
— The White House (@WhiteHouse) June 30, 2026
Spott und Nazi-Vergleiche nach Trump-Ankündigung
Die Reaktionen auf Trumps goldenes Emblem in den sozialen Netzwerken fielen vernichtend aus. "Donnie hat den Geschmack und Stil eines Balkan-Bordellbesitzers aus dem 19. Jahrhundert", ätzte ein X-Nutzer. Andere zogen deutlich düsterere Vergleiche: "Machen wir jetzt wirklich Nazi-Ästhetik?", fragte ein Kommentator, während ein weiterer schrieb: "Amerika hat den Faschismus besiegt. Wir brauchen seine Ästhetik nicht als Dekoration am Weißen Haus." Auch die elf Sterne auf dem Emblem sorgten für Irritation. "Warum elf Sterne? Es sollten 13 für die ursprünglichen Staaten sein. Nur ein Zufall, dass es elf Staaten in der Konföderation gab?", hinterfragte ein X-Nutzer. Das Urteil vieler: "Das ist wirklich die Temu-Präsidentschaft."
"Kitschiger Krempel" soll vom Weißen Haus verschwinden
Die Kritik ging jedoch weit über ästhetische Bedenken hinaus. "Nehmt diesen kitschigen Krempel vom Weißen Haus. Das ist das Haus des amerikanischen Volkes, nicht Trumps Zuhälternest", forderte ein empörter Nutzer. Ein anderer prophezeite: "Das Erste, was abgenommen wird, wenn er das Amt verlässt. Das wird lächerlich aussehen an der Front des Weißen Hauses." Manche Kommentatoren stellten grundsätzliche Fragen zu den Prioritäten des Präsidenten. "Ich habe nichts gegen goldene Geschenke. Aber wenn ich wählen müsste, würde ich dasselbe Geld für Amerikaner ausgeben, die wirklich Hilfe brauchen", schrieb ein X-Nutzer. "Das glänzendste Gold einer Nation hängt nie an ihren Gebäuden, sondern sind die Menschen, die in dieser Nation leben."
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