Berlin News: Verfassungsschutzbericht beleuchtet wachsende Randbereiche

Gemeinsam mit Bundesinnenminister Dobrindt erklärt Verfassungsschutz-Chef Selen den Jahresbericht des Bundesamtes für 2025. Der Bericht wirft einen Blick auf ein nervöses Land.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Das Bundesamt für Verfassungsschutz stellt an diesem Dienstag in Berlin seinen Jahresbericht für 2025 vor. Die jüngst veröffentlichten Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität, mehrere mutmaßlich links motivierte Brandanschläge auf die Stromversorgung und die Berichte aus den Bundesländern lassen vermuten, dass der Präsident des Inlandsnachrichtendienstes, Sinan Selen, gleich über mehrere besorgniserregende Entwicklungen berichten wird.

Mit einem Anstieg um rund zwei Prozent auf 85.837 Delikte erreichte die politisch motivierte Kriminalität im vergangenen Jahr einen Höchststand. Auch die Zahl der Gewalttaten mit politischem Motiv nahm leicht zu. Die meisten dieser Gewaltdelikte wurden von mutmaßlichen Rechtsextremisten verübt. Allerdings hat auch die links motivierte Gewalt stark zugenommen. Was den Sicherheitsbehörden auch Sorgen macht: Immer mehr Minderjährige folgen extremistischen Ideologien. Die Ansprache erfolgt dabei oft online, unbemerkt von den Erziehungsberechtigten.

Deutlich stärker als in früheren Jahren beschäftigt den Verfassungsschutz inzwischen die Aufklärung von Spionageaktivitäten - vor allem gesteuert durch Russland und China. Vor einigen Tagen wurde in Berlin ein Gemeinsames Abwehrzentrum Hybrid aus der Taufe gehoben. Hier sollen sich Vertreter von Bund und Ländern zu Spionage, Sabotage, Einflussoperationen und Desinformation ausländischer Mächte austauschen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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