Iran-Konflikt: Trotz Angriffen: USA rechnen weiter mit Iran-Gesprächen
Eigentlich verhandelten die USA und der Iran bereits miteinander. Doch in den vergangenen Tagen kam es im Iran-Krieg wieder zu Angriffen. Was das für die nächste Woche bedeutet.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Trotz mehrerer Angriffe während der eigentlich geltenden Waffenruhe gehen die USA von weiteren Gesprächen mit dem Iran in den kommenden Tagen aus. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: "Es wurde nichts abgesagt." Technische Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens liegen demnach für die kommenden Tage im Plan. Zudem seien die Kanäle zur Konfliktvermeidung eingerichtet und funktionsfähig. Ein Ort für mögliche Gespräche wurde nicht genannt.
In den vergangenen Tagen hatte es Angriffe der Vereinigten Staaten auf Ziele im Iran nach Attacken in der Straße von Hormus gegeben, die Washington Teheran zugeschrieben hatte. Damit drohte der Konflikt knapp zwei Wochen nach Unterzeichnung eines Rahmenabkommens wieder zu eskalieren.
Am Mittwoch hatte US-Außenminister Marco Rubio eine Weiterführung der US-Iran-Gespräche auf technischer Ebene in Aussicht gestellt und Montag oder Dienstag als Zeitraum ins Spiel gebracht. Zudem ging er davon aus, dass erneut in der Schweiz verhandelt werde. Am vergangenen Sonntag hatten sich hochrangige Vertreter der USA, Irans und der Vermittlerstaaten Pakistan und Katar bereits zu Gesprächen in einem Luxusresort in der Nähe von Luzern getroffen. Dabei einigte man sich auf Arbeitsgruppen unter anderem zu Sanktionsfragen und dem iranischen Atomprogramm sowie Kontaktgruppen zur Straße von Hormus und der Waffenruhe im Libanon.
Die Verhandlungen bauen auf dem Rahmenabkommen auf, das zwischen den USA und Iran vereinbart worden war. Ziel der weiteren Gespräche soll ein möglicher Ausweg aus dem Krieg sein, den die USA und Israel am 28. Februar gegen den Iran begonnen hatten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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