SPD: Absturz hinter die Grünen - Umfrage-Debakel für Sozialdemokraten
Für die SPD kommt es immer dicker: Die Sozialdemokraten kämpften bereits in den vergangenen Monaten mit schwindender Unterstützung in der Bevölkerung. Eine neue Umfrage offenbart einen weiteren Tiefpunkt für die Partei.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- SPD stürzt in aktueller Insa-Umfrage hinter die Grünen ab
- Sozialdemokraten wären nur noch viertstärkste Kraft im Bundestag, wenn am Sonntag gewählt würde
- Regierungsbildung ohne die AfD wird immer schwieriger
Während CDU-Kanzler Friedrich Merz in der Bevölkerung extrem unbeliebt ist und sich zuletzt scharfe Kritik an einem Instagram-Video zum G7-Gipfel gefallen lassen musste, läuft es auch bei seinem Koalitionspartner nicht rund. An diesem Wochenende wurden alarmierende Umfragewerte für die SPD veröffentlicht: Im aktuellen Sonntagstrend des Meinungsgforschungsinstituts Insa verlieren die Sozialdemokraten einen weiteren Prozentpunkt und stürzen damit sogar hinter die Grünen ab.
SPD in neuer Insa-Umfrage nur noch bei 12 Prozent
Wie die "Bild" berichtet, behauptet sich an der Spitze der Umfrageweiterhin die AfD mit 29 Prozent. Die Union unter Kanzler Friedrich Merz erreicht 22 Prozent, während die Linke bei 10 Prozent liegt. Würde am kommenden Sonntag gewählt, wäre die SPD mit 12 Prozent nur noch viertstärkste Kraft im Bundestag. Die Grünen kommen auf 13 Prozent.
Alarmierende Verluste bei der schwarz-roten Koalition seit der Bundestagswahl 2025
Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 holte die SPD immerhin noch 16,4 Prozent. Es war jedoch bereits das historisch schlechteste Ergebnis der Partei. Noch dramatischer fällt die Bilanz für die gesamte Regierung aus: Die schwarz-rote Koalition kommt zusammen nur noch auf 34 Prozent. Damit hat das Regierungsbündnis seit der letzten Wahl fast jeden vierten Wähler verloren.
Regierung ohne die AfD: Diese Optionen bleiben für Union und SPD
Eine neue Regierungsbildung würde sich laut "Bild" mit den aktuellen Umfrageergebnissen sehr schwierig gestalten. Eine linke Mehrheit aus SPD, Grünen und Linken würde lediglich 35 Prozent erreichen – viel zu wenig. Als Alternative käme eine sogenannte Kenia-Koalition infrage. Das Dreierbündnis aus Union, SPD und Grünen brächte es auf 47 Prozent und hätte damit genug Stimmen für eine parlamentarische Mehrheit. Rein rechnerisch wäre auch eine Zusammenarbeit von AfD und Union mit 51 Prozent möglich. CDU und CSU schließen jedoch bislang eine Kooperation mit der Rechtsaußenpartei kategorisch aus.
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gom/news.de/stg
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