Wie krank ist Donald Trump?: US-Präsident kann neues Symptom nicht kaschieren - Weißes Haus in Erklärungsnot

Dicke Schichten Make-up können nicht verbergen, was US-Präsident Donald Trump offenbar zu verstecken versucht: Bei seinem Treffen mit Nato-Chef Mark Rutte zeigte "The Don" altbekannte und neue Blessuren, die Fragen aufwerfen.

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Beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus konnte Donald Trump seine Blessuren nicht verbergen. (Foto) Suche
Beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus konnte Donald Trump seine Blessuren nicht verbergen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump scheitert beim Kaschieren von Blessuren
  • Make-up an den Händen kann blaue Flecken von "The Don" nicht verbergen
  • Plötzlich beide Hände betroffen - Weißes Haus gerät in Erklärungsnot

Als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika steht Donald Trump ohnehin unter Dauerbeobachtung - noch genauer wird hingeschaut, seitdem sich erstmals blaue Flecken an den Handrücken von "The Don" zeigten. Bekanntlich präsentiert sich der 80-Jährige mit Vorliebe als personifizierter Inbegriff bester Gesundheit und greift deshalb immer wieder in den Schminktiegel, um seine Blessuren bei öffentlichen Auftritten zu kaschieren - auch wenn das Schmink-Ergebnis erst recht Aufmerksamkeit auf die blauen Flecken lenkt.

Donald Trump trifft Mark Rutte - doch alle schauen nur auf die Hände des Präsidenten

Als Donald Trump am 24. Juni Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus begrüßte, hatte Trumps Hämatom-Problem erneut seinen großen Auftritt: Die auffälligen Verletzungen an den Händen des US-Präsidenten stachen trotz Make-up ins Auge. Fotograf Aaron Schwartz hielt fest, wie der 80-Jährige versuchte, die Blutergüsse mit einer dicken Schicht beigefarbenen Make-ups zu kaschieren.

Donald Trumps Hand blau verfärbt und stümperhaft kaschiert - dazu kommt ein neues Symptom

Die rechte Hand des Präsidenten, die bereits seit längerem chronische Verfärbungen aufweist, war mit einer öligen Kosmetikschicht bedeckt, die sich steif in den Hautfalten abzeichnete. Doch auch die linke Hand – normalerweise unauffällig – zeigte diesmal einen deutlich sichtbaren violetten Bluterguss unter der hastig aufgetragenen Abdeckung. Dazu gesellte sich ein neues Symptom: An einem Knöchel der linken Hand war die Haut aufgebrochen und leicht verschorft, was dem Handrücken ein ungesundes Erscheinungsbild verlieh.

Weißes Haus in Erklärungsnot: Wie soll diese Blessur zustande gekommen sein?

Das Weiße Haus hält indes stoisch an seiner bisherigen Begründung für Donald Trumps Verletzungen fest. Sprecher Davis Ingle erklärte gegenüber "The Daily Beast": "Präsident Trump ist der schärfste, zugänglichste und energischste Präsident in der amerikanischen Geschichte. Der Präsident ist ein Mann des Volkes und trifft täglich mehr Amerikaner und schüttelt ihre Hände als jeder andere Präsident in der Geschichte." Diese Erklärung wirft allerdings Fragen auf. Denn während das häufige Händeschütteln theoretisch die Blutergüsse an der rechten Hand erklären könnte, nutzt Trump seine linke Hand bekanntlich nicht für Begrüßungen. Zu den neu aufgetauchten Verletzungen an dieser Hand äußerte sich die Regierung nicht.

Donald Trump mit verdächtigen Flecken schon beim G7-Gipfel

Die aktuellen Aufnahmen reihen sich in ein Muster ein, das bereits einige Tage zuvor für Aufsehen sorgte. Beim G7-Gipfel in Frankreich fielen Beobachtern zunächst eine sichelförmige Markierung an Trumps linker Hand auf. Wenig später wurde zudem eine rötliche Einstichstelle an seinem rechten Daumen entdeckt. In sozialen Medien wurde daraufhin spekuliert, ob die Verletzung von einem Blutzuckertest stammen könnte, mit dem der Glukosespiegel gemessen wird. Das Weiße Haus hat sich zu diesen Vermutungen bislang nicht geäußert. Bemerkenswert ist auch eine Enthüllung aus dem neuen Buch "Regime Change" der Reporter Jonathan Swan und Maggie Haberman: Trumps langjähriger Assistent Walt Nauta trägt stets eine Tasche mit Make-up, Haarspray und weiteren Utensilien für den Präsidenten bei sich.

Donald Trump prahlt mit perfekter Gesundheit, doch die Zweifel bleiben

Ende Mai unterzog sich Donald Trump, der älteste je vereidigte US-Präsident, seiner jährlichen Gesundheitsuntersuchung. Sein Leibarzt, Navy-Kapitän Sean Barbabella, bescheinigte ihm daraufhin einen "ausgezeichneten Gesundheitszustand" mit starker Herz-, Lungen- und neurologischer Funktion. Die etwa dreistündige Untersuchung ergab demnach normale Blutzucker- und Herzwerte. Dennoch reißen die Fragen nicht ab. Neben den Blutergüssen fällt Trump regelmäßig durch geschwollene Knöchel auf. Das Weiße Haus führt dies auf eine chronische Veneninsuffizienz zurück – eine bei älteren Menschen verbreitete Erkrankung, bei der die Beinvenen das Blut nicht mehr effektiv zum Herzen zurückpumpen können. Das Buch "Regime Change" von Swan und Haberman offenbart zudem, dass der Präsident mit Hörproblemen kämpft.

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