Donald Trump: Trump-Party zerstört Rasen - jetzt droht die Millionen-Rechnung

Donald Trump wollte mit einer spektakulären UFC-Show Geschichte schreiben – doch nach der Mega-Party bleibt ein beschädigter Rasen zurück. Der South Lawn des Weißen Hauses muss für Millionen saniert werden.

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Nach Donald Trumps UFC-Geburtstagsparty gleicht der historische South Lawn einer Mondlandschaft. (Foto) Suche
Nach Donald Trumps UFC-Geburtstagsparty gleicht der historische South Lawn einer Mondlandschaft. Bild: picture alliance/dpa/AP | Patrick Semansky
  • DonaldTrumps Mega-Show wird zum Rasen-Desaster
  • Trumps Geburtstagsparty hinterlässt Spur der Verwüstung
  • Trumps UFC-Spektakel zieht Millionen-Reparatur nach sich
  • Wer jetzt für den neuen Rasen aufkommt

Donald Trump wollte ein politisches und sportliches Spektakel schaffen – doch aktuelle Bilder, die nach seiner großen Geburtstagsfeier entstanden sind, sorgen jetzt für Aufsehen. Demnach hinterließ DonaldsUFC-Kampfabend eine Spur der Verwüstung.

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Trump-Party hinterlässt Verwüstung auf dem Rasen des Weißen Hauses

Nach Trumps UFC-Geburtstagsparty gleicht der historische South Lawn einer Mondlandschaft. Luftaufnahmen, die der freiberufliche Fotograf Andrew Leyden auf X teilt, dokumentieren das Ausmaß der Verwüstung, nachdem Arbeiter begonnen haben, den temporären UFC-Boden zu entfernen. "Arbeiter haben begonnen, den temporären UFC-Bodenbelag vom Südrasen des Weißen Hauses zu entfernen und legen damit das Ausmaß der Schäden am darunterliegenden Gras frei.", schrieb Leyden auf X zu seinen Bildern.

600 Tonnen schwere Metallkonstruktion macht Trumps Rasen platt

Die Schäden sind das Ergebnis von Trumps 80. Geburtstagsfeier am 14. Juni. Für das UFC Freedom 250-Event wurde eine 600 Tonnen schwere Metallkonstruktion mit dem Spitznamen "The Claw" auf dem historischen Rasen errichtet. Wie auf den am Mittwoch aufgenommenen Fotos zu erkennen ist, bedecken große Matten nun den Großteil der Fläche, während an den Rändern verfärbtes Gras und blanke Erde sichtbar werden.

Eine Million Dollar für neuen Rasen

Die Wiederherstellung des verwüsteten Grüns übernimmt ScottsMiracle-Gro, ein Unternehmen aus Ohio unter der Führung von Trump-Unterstützer James Hagedorn. Die Firma kündigte Hilfen im Wert von einer Million Dollar an – bestehend aus Geld- und Sachleistungen sowie Plänen für eine komplette Neuverlegung des Rasens.

UFC-Präsident Dana White, ein langjähriger Verbündeter Trumps, hatte die Kosten für den Rasenersatz ursprünglich auf 700.000 Dollar geschätzt, wie "Sports Business Journal" im Oktober berichtete. Der Kampfsportverband wollte die Rechnung zunächst selbst begleichen, bevor ScottsMiracle-Gro einsprang. "Der Präsident kennt sich sehr gut mit Rasen aus. Ich denke, seine Geschichte und Vergangenheit mit Golfplätzen", erklärte Nate Baxter, der COO des Unternehmens, gegenüber Fox Business.

"Trump Derangement Syndrome" als Antwort auf Kritiker

Während Trumps Rasen-Zerstörung im Netz für reichlich Unmut sorgt, hat das Weiße Haus auf die Kritik am Zustand des South Lawn mit scharfen Worten reagiert. Sprecher Davis Ingle bezeichnete das Event als "eines der größten und historischsten Sportereignisse der Geschichte" und verwies auf Trumps Vision, Amerikas 250. Jahrestag zu feiern. Wer daran etwas auszusetzen habe, leide offensichtlich an einer "schweren und unheilbaren Krankheit namens Trump Derangement Syndrome", so Ingle gegenüber "The Daily Beast".

Doch der South Lawn ist nicht die einzige beschädigte Fläche. Auch die nahegelegene Ellipse, wo am Tag der Geburtstagsfeier eine UFC-Fanveranstaltung stattfand, zeigt laut Aufnahmen von Anfang dieser Woche ähnliche Schäden durch das Kampfsport-Spektakel.

Trumps Spur der Verwüstung an historischen Stätten

Die Rasen-Zerstörung reiht sich in eine Serie umstrittener Bauprojekte des Präsidenten ein. Der Reflecting Pool am Lincoln Memorial wurde durch eine missglückte Renovierung schwer beschädigt – Algenblüten und Risse im Becken sind die Folge. Trump macht dafür angeblich "linke" Vandalen verantwortlich, doch Regierungsdokumente, die der "New York Times" vorliegen, widersprechen dieser Darstellung.

Noch drastischer: Der East Wing des Weißen Hauses musste einem 600 Millionen Dollar teuren Ballsaal weichen. Auch der Versuch, seinen Namen am John F. Kennedy Center for the Performing Arts anzubringen, scheiterte vor Gericht. Eine dauerhafte Plane verdeckt nun die Fassade des Kulturzentrums – ein sichtbares Zeugnis seiner juristischen Niederlage.

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