Melania Trump: Melania vor den Kopf gestoßen - Donald macht ihr Vermächtnis platt

Getrennte Schlafzimmer, Streit um Möbel und Ärger über millionenschwere Umbaupläne: Im Weißen Haus soll es zwischen Donald und Melania Trump heftig knirschen. Ein neues Enthüllungsbuch zeichnet das Bild eines Präsidentenpaares, das bei wichtigen Entscheidungen zunehmend aneinandergerät.

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Im Weißen Haus kracht es offenbar zwischen Donald und Melania Trump. (Foto) Suche
Im Weißen Haus kracht es offenbar zwischen Donald und Melania Trump. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Chris Jackson
  • Enthüllungsbuch berichtet von Ehe-Krach bei Donald und Melania Trump
  • Donald und Melania Trump sollen im Weißen Haus getrennte Schlafzimmer bewohnen
  • Melania ist offenbar verärgert über die Umgestaltung ihres Rosengartens
  • Auch Trumps geplanter Ballsaal sorgt laut einem neuen Buch für Spannungen

Hinter den Mauern des Weißen Hauses soll die Stimmung angespannt sein. Während Donald Trump seine zweite Amtszeit gestaltet, berichten Insider von wachsendem Konfliktpotenzial zwischen dem Präsidenten und seiner Ehefrau Melania. Ein neues Enthüllungsbuch, über das"Raw Story" jetzt berichtet, zeichnet das Bild eines Paares, das nicht nur politisch, sondern auch bei der Gestaltung seines Zuhauses weit auseinanderliegt.

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Donald und Melania Trump sollen getrennt schlafen laut Enthüllungsbuch

Im Weißen Haus herrscht offenbar dicke Luft zwischen dem Präsidentenpaar. Wie die "New York Times"-Reporter Maggie Haberman und Jonathan Swan in ihrem neuen Buch "Regime Change" enthüllen, liegen Donald und Melania Trump bei der Einrichtung der Residenz im Clinch. Der 80-jährige Präsident und seine 56-jährige Ehefrau bewohnen demnach getrennte Schlafzimmer – sie die traditionelle Master Suite, er ein angrenzendes Zimmer.

 Im Weißen Haus kracht es zwischen Donald und Melania Trump

"Ich denke, es war ein ziemlich einseitiger Kampf", erklärte Haberman gegenüber CNN. "Aber es ist absolut wahr." Während Melanias Abwesenheit zu Beginn der zweiten Amtszeit habe Trump begonnen, Einrichtungsgegenstände für sich zu beanspruchen – für das Oval Office oder sein eigenes Zimmer. Dem Personal erschien es, als wolle er das bessere Zimmer haben.

Rosengarten-Streit eskaliert: Trump lässt Melanias Herzensprojekt einfach überpflastern

Besonders bitter für die First Lady: Ihr Vorzeigeprojekt aus der ersten Amtszeit fiel Trumps Umgestaltungswut zum Opfer. Den Rosengarten hatte Melania mit viel Engagement neu gestaltet und erntete dafür durchaus Kritik – die ihr Umfeld als ungerecht empfand. Das Projekt überdauerte sogar die Biden-Jahre.

Doch ihr Ehemann ließ den Garten kurzerhand pflastern und mit Steinen bedecken. Melanias Wünsche spielten dabei offenbar keine Rolle. "Ohne ihr gewünschtes Interesse an seinem Projekt", beschrieb Haberman die Situation. Für die 56-Jährige dürfte das einem Affront gleichkommen – schließlich hatte sie den Rosengarten als ihr persönliches Vermächtnis betrachtet.

Zoff um Trumps Ballsaal-Projekt: Melania will nicht auf einer Baustelle wohnen

Doch der Rosengarten ist nicht der einzige Zankapfel zwischen den Trumps. Auch das zweite architektonische Großprojekt des Präsidenten stößt bei seiner Frau auf wenig Gegenliebe: der geplante Ballsaal. Für dessen Bau muss der Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen werden.

"Sie war auch nicht begeistert von dem Ballsaal", berichtete Swan. Die First Lady habe schlicht keine Lust, in einer "Baustelle" zu wohnen. Damit lehnt Melania Trump beide großen Bauvorhaben ihres Mannes ab – sowohl die Umgestaltung des Rosengartens als auch den neuen Ballsaal finden nicht ihre Zustimmung.

Melania die Minimalistin, Donald Trump der Maximalist - darum fliegen zwischen dem Paar immer wieder die Fetzen

Der Präsident selbst ist sich der unterschiedlichen Vorstellungen durchaus bewusst. "Er sagt, sie ist eine Minimalistin", erklärte Swan. Haberman ergänzte trocken: "Er ist ein Maximalist." Diese gegensätzlichen ästhetischen Philosophien prallen im Weißen Haus offenbar ungebremst aufeinander.

Dass beide architektonischen Großprojekte Trumps – der umgestaltete Rosengarten und der neue Ballsaal – bei der First Lady auf Ablehnung stoßen, überrascht vor diesem Hintergrund kaum. Während er auf Opulenz und Größe setzt, bevorzugt sie offenbar Zurückhaltung und Eleganz. Ein Kompromiss scheint in weiter Ferne.

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