Donald Trump: Trump deutet dritte Amtszeit an - diese Aussagen sorgt jetzt für Wirbel
Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen: Bei einem Auftritt in einer Lkw-Fabrik in Pennsylvania spricht der US-Präsident plötzlich über eine weitere Kandidatur. Doch ein entscheidendes Hindernis steht ihm im Weg: die eigene Verfassung.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trump deutet bei Auftritt in Pennsylvania eine mögliche dritte Amtszeit an
- Die US-Verfassung verbietet eine erneute Wahl nach zwei Amtszeiten
- Sinkende Umfragewerte und wirtschaftliche Kritik erhöhen den Druck auf Trump
Bei einem Auftritt in einer Lkw-Fabrik nahe Allentown brachte Donald Trump am Dienstag eine mögliche dritte Amtszeit ins Gespräch. "Vielleicht sollten wir noch einmal antreten. Sollen wir noch ein weiteres Mal kandidieren?", fragte er die begeisterte Menge. "Ich würde das gerne tun." Ein X-Video, geteilt von Aaron Rupar, dokumentiert die brisanten Aussagen Trumps.
Trump in Pennsylvania: "Maybe we should run again. Should we run one more time? I'd like to do that" pic.twitter.com/wPewSq7oEX
— Aaron Rupar (@atrupar) June 23, 2026
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Donald Trump bringt dritte Amtszeit ins Spiel – und ignoriert dabei die Verfassung
Die Verfassung der Vereinigten Staaten steht einem solchen Vorhaben allerdings im Weg: Der 22. Zusatzartikel legt unmissverständlich fest, dass niemand mehr als zweimal zum Präsidenten gewählt werden darf.
Der Besuch bei Mack Trucks im Lehigh County markierte Trumps fünften Stopp in Pennsylvania seit Beginn seiner zweiten Amtszeit. Neben verfassungsrechtlich fragwürdigen Andeutungen nutzte er die Bühne auch für wirtschaftspolitische Aussagen und Wahlkampfhilfe.
Trump prahlt bei Rede mit sinkenden Preisen - doch die Wahrheit sieht anders aus
Wie das US-Portal "goerie.com" berichtet, verkündete Trump während seiner über einstündigen Rede, die Preise würden "in einem Ausmaß sinken, wie man es noch nie gesehen hat". Die aktuellen Daten des US-Arbeitsministeriums zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild.
Der Verbraucherpreisindex stieg von April auf Mai um 0,5 Prozent. Im Jahresvergleich kletterten die Preise um 4,2 Prozent – der stärkste Anstieg seit drei Jahren. Auch die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Energie- und Lebensmittelkosten herausgerechnet werden, legte im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu und liegt auf Jahressicht bei 2,9 Prozent.
Darum ging es bei Trumps Auftritt in Pennsylvania wirklich
Der eigentliche Anlass für Trumps Besuch war die Unterstützung des republikanischen Abgeordneten Ryan Mackenzie. "Wir müssen sicherstellen, dass wir für meinen Kongressabgeordneten hier stimmen", forderte Trump das Publikum auf und fügte hinzu: "Ich mache das nicht zu meinem Vergnügen."
Mackenzie hatte den Sitz im 7. Kongressbezirk Pennsylvanias 2024 für die Republikaner erobert. Bei den Zwischenwahlen im November tritt er gegen den Demokraten Bob Brooks an. Das Rennen gilt laut Cook Political Report als völlig offen.
Der Abgeordnete selbst lobte Trump auf der Bühne überschwänglich: "Sie sind der Präsident, der für alle Amerikaner kämpft."
Sinkende Umfragewerte erhöhen den Druck auf Trump
Trumps politische Beliebtheit in Pennsylvania hat deutlich nachgelassen. Laut der jüngsten Umfrage des Franklin & Marshall College liegt seine Zustimmungsrate im Bundesstaat bei nur noch 29 Prozent – ein Rückgang um zehn Punkte seit März.
Pennsylvanias Vizegouverneur Austin Davis sieht in dem Besuch ein Zeichen der Besorgnis. Die Regierung erkenne "echte politische Gefahr für ihre Kongressmehrheit wegen der Politik, für die Ryan Mackenzie gestimmt hat", erklärte der Demokrat vor der Veranstaltung. "Sie schließen die Reihen. Es würde mich nicht überraschen, wenn dies der erste von vielen Auftritten in der Region ist."
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sba/news.de/stg
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