Michelle Obama: UFC-Kämpfer liefert widerliche Ausrede für Beleidigung der Ex-First-Lady
Die öffentliche Beleidigung von Michelle Obama beim UFC-Event von Donald Trump durch einen MMA-Kämpfer sorgte über die Grenzen der USA hinweg für Entsetzen. Jetzt meldet sich Josh Hokit erneut zu Wort und liefert eine widerliche Ausrede für seine abscheuliche Aussage.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
Suche
- Michelle Obama bloßgestellt bei Donald Trumps UFC-Geburtstagsparty
- MMA-Kämpfer beleidigte frühere First Lady – "Michelle Obama ist ein Mann"
- Josh Hokit liefert widerliche Ausrede für abscheuliche Beleidigung
Bei Donald Trumps 80. Geburtstagsfeier im Weißen Haus sorgte Josh Hokit für einen handfesten Skandal. Der MMA-Kämpfer, der am 14. Juni beim UFC Freedom 250 Event auf dem Südrasen des Weißen Hauses antrat, nutzte seinen Sieg für eine geschmacklose Attacke gegen die ehemalige First Lady Michelle Obama, indem er behauptete, sie sei in Wahrheit ein Mann.
Weitere Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.
Nach Beleidigung von Michelle Obama – UFC-Kämpfer liefert widerliche Ausrede
In einem Interview mit dem Sportjournalisten Ariel Helwani meldete sich der UFC-Kämpfer nun erneut zu Wort und lieferte eine abscheuliche Ausrede für seine Aussage. Doch mit seiner vermeintlichen Erklärung machte Hokit alles nur noch schlimmer. Als Helwani Hokit auf die Beleidigung ansprach, erklärte er: "Ich dachte, ich mache ihr ein Kompliment."
UFC-Star behauptet, er wollte Michelle Obama ein Kompliment machen
Als der Sportjournalist entgegnete, dass wohl niemand seine Worte so aufgefasst habe, lieferte Hokit eine weitere bizarre Erklärung: Michelle Obama als Mann zu bezeichnen bedeute, dass "sie weiß, wie man mit Widrigkeiten umgeht" und "hart arbeitet wie ein Mann, wenn es schwierig wird". Von Helwani gefragt, ob er seine Aussage bereue, antworte der MMA-Kämpfer mit einem klaren "niemals".
UFC-Star rechtfertigt Michelle-Obama-Beleidigung mit Meinungsfreiheit
Doch damit nicht genug: Hokit selbst wertet seinen Angriff auf die ehemalige First Lady als patriotische Demonstration. Er habe den "perfekten Moment" gesehen, "der Welt zu zeigen, wie großartig dieses Land mit seiner Redefreiheit ist". In anderen Ländern würde man für solche Aussagen sterben, argumentierte der Kämpfer.
Josh Hokit hat Michelle Obama bereits zuvor öffentlich beleidigt
Der Vorfall im Weißen Haus war keineswegs Josh Hokits erster Ausfall dieser Art. Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte der ehemalige NFL-Spieler nach einem Sieg dieselbe Beleidigung gegen Michelle Obama geäußert. Damals nahm er zusätzlich Barack Obama, Kamala Harris und Joe Biden ins Visier.
Auch diese Artikel zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:
- Das sollte eigentlich niemand sehen - Trump durch Bilder gedemütigt
- Italienische Ministerpräsidentin stellt Donald Trump als Lügner bloß
- Trump will J.D. Vance zum Sündenbock machen - Entsetzen nach G7-Gipfel
- US-Präsident vergisst sich bei Wut-Anfall nach herber Kritik an Iran-Deal
- Trump an seinem Geburtstag mit manipuliertem Foto bloßgestellt
fka/bua/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.