Donald Trump: "Ihr werdet kein Land mehr haben" - Trump verliert am Telefon die Fassung

"Ihr werdet kein Land mehr haben": Mit drastischen Drohungen reagierte US-Präsident Donald Trump auf Irans Pläne für die Straße von Hormus. Während eines Telefonats mit Fox News ließ Trump seiner Wut freien Lauf.

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Donald Trump droht dem Iran mit Vernichtung und will 20 Prozent des Öls aus der Straße von Hormus kassieren. (Foto) Suche
Donald Trump droht dem Iran mit Vernichtung und will 20 Prozent des Öls aus der Straße von Hormus kassieren. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump droht dem Iran mit Vernichtung
  • Streit um die Straße von Hormus spitzt sich zu
  • Trump droht Teheran mit drastischen Folgen
  • Trump will die Straße von Hormus selbst kontrollieren – und Öl kassieren

Die Lage am Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Nur einen Tag nachdem iranische Militärvertreter ankündigten, die strategisch bedeutsame Straße von Hormus erneut zu blockieren, reagierte US-Präsident Donald Trump mit beispiellosen Drohungen. In einem Telefonat mit dem Fox-News-Reporter Trey Yingst am Sonntagmorgen erklärte Trump, er habe in der Nacht mit iranischen Offiziellen gesprochen.

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Donald Trump droht dem Iran mit Auslöschung:"Ihr werdet kein Land mehr haben"

Wie "Raw Story" berichtet, fiel Trumps Botschaft an Teheran dabei unmissverständlich aus: "Ihr schließt sie und ihr werdet kein Land mehr haben", soll der Präsident gedroht haben. Den iranischen Gesprächspartnern habe er zudem mitgeteilt, sie würden "nicht einmal in ihr verdammtes Land zurückkehren".

Donald Trump verliert bei Telefonat die Fassung: US-Präsident greiftIrans Präsidenten direkt an

Doch Trump beließ es nicht bei diesen Warnungen. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hatte zuvor erklärt, sein Land werde das Recht auf Urananreicherung nicht aufgeben. Trumps Reaktion darauf war unmissverständlich: Pezeshkian solle "auf seinen Mund aufpassen" und sich "zusammenreißen, oder wir übernehmen den Rest des Landes".

Besonders bemerkenswert war Trumps Hinweis auf eine zeitliche Frist. Er verfüge über eine "60-Tage-Option" und könne danach "tun, was immer ich will", erklärte der Präsident gegenüber Fox News. Damit ließ er sämtliche militärischen und politischen Optionen offen.

Trump will die Straße von Hormus selbst übernehmen

Neben den Drohungen präsentierte Trump auch einen konkreten Plan für die Zukunft der strategisch wichtigen Wasserstraße. Die Vereinigten Staaten könnten die Straße von Hormus bei Bedarf selbst übernehmen und Durchfahrtsgebühren erheben, erklärte er gegenüber Fox News. Dabei würden die USA einen Anteil von 20 Prozent des durch die Meerenge transportierten Öls für sich beanspruchen.

Trump bezeichnete diese Rolle der Vereinigten Staaten als die eines "Schutzengels" für die Meerenge und den gesamten Nahen Osten. Der unabhängige Journalist Aaron Rupar bewertete die Aussagen des Präsidenten laut "Raw Story" als "völlig verrückt".

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/news.de/stg

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