Münster: Neuer Bischof von Münster feierlich ins Amt eingeführt

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hat eine neue Diözese. Mit der Übergabe der päpstlichen Urkunde tritt Heiner Wilmer offiziell sein Amt an und folgt auf Felix Genn.

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Mit Übergabe der päpstlichen Ernennungsurkunde ist der neue Bischof von Münster in sein Amt eingeführt worden. Es ist der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und bisherige Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer. Bei einem Festgottesdienst im St.-Paulus-Dom in der nordrhein-westfälischen Stadt las Dompropst Hans-Bernd Köppen die Urkunde vor. Papst Leo XIV. hatte Wilmer am 26. März 2026 zum Nachfolger von Felix Genn ernannt, der 2025 aus Altersgründen ausgeschieden war.

Der neue Bischof steht nach der Zahl der Katholiken dem größten deutschen Bistum vor, es zählt 1,6 Millionen Mitglieder. Neben dem Münsterland, Teilen des Niederrheins und dem Nordrand des Ruhrgebiets gehören auch Teile von Niedersachsen zum Bistum.

Wilmer ist seit Februar Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DKB). Seine Amtseinführung verfolgten in der Kirche rund 1.000 Menschen, darunter zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft, auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) war dabei. Ähnlich viele Menschen schauten vor dem Dom eine Liveübertragung.

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