Bonn News: UN-Klimakonferenz in Bonn geht zu Ende

Zehn Tage lang haben Delegierte aus fast allen UN-Staaten in Bonn die nächste Weltklimakonferenz in der Türkei vorbereitet. Dabei gab es auch eine unerwartet weitgehende Initiative.

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In Bonn geht am Donnerstag eine zehntägige UN-Klimakonferenz zu Ende. Daran haben etwa 6.500 Delegierte aus Regierungen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fast aller UN-Mitgliedstaaten teilgenommen. Hauptaufgabe war die Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz.

Eine der auffälligsten Initiativen während der Konferenz kam von der türkischen Regierung, die die nächste Weltklimakonferenz im November in Antalya ausrichtet. Der türkische Umweltminister Murat Kurum schlug in Bonn vor, den globalen Anteil von Strom am Endenergieverbrauch bis 2035 von derzeit 20 auf 35 Prozent zu steigern. Bis zur Weltklimakonferenz im November soll nun eine Koalition aus Staaten, Unternehmen und weiteren Akteuren gebildet werden, um die Umsetzung dieses Elektrifizierungsziels voranzutreiben. Der Betrieb von Autos, Fabriken und anderen Sektoren mit Strom gilt als Voraussetzung für eine Abkehr von den klimaschädlichen Energieträgern Kohle, Öl und Gas.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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