Schwerin: Schwesig: Politiker und Beamte sollen in Rente einzahlen

Die Rentenkommission soll Vorschläge für die künftige Finanzierung vorlegen. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern sieht vor allem bei der Beitragsgerechtigkeit Handlungsbedarf.

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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in den aktuellen Reformdiskussionen Änderungen am Finanzierungssystem gefordert. "Denn die Ungerechtigkeit, sowohl bei Rente, Pflege und Gesundheit ist, dass gar nicht alle gemeinsam in ein System einzahlen, sondern nur die mit kleinen und mittleren Einkommen", sagte die SPD-Politikerin im RTL/ntv-"Frühstart".

Sie sei "klar dafür", dass zukünftig auch Politiker, Beamte und Selbstständige mit in die Rente einzahlten, sagte Schwesig. Die Vorschläge der Rentenkommission müssten an der Finanzierung "endlich mal was ändern".

Die Bundesregierung hatte das Gremium im Winter eingesetzt, um Vorschläge für die langfristige Finanzierung der Rente zu erarbeiten. Es wird erwartet, dass Ergebnisse demnächst vorgestellt werden.

Mit Blick auf das Rentenalter sagte Schwesig, eine Verknüpfung mit der Lebenserwartung halte sie für nicht gut. Eher mitgehen würde sie bei einer Rente, die an Beitragsjahre gekoppelt sei. Denn es müsse einen Unterschied machen, wie lange jemand in die Rente eingezahlt habe.

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