Ukraine-Krieg: Kreml: Keine Einladung zu Treffen mit Selenskyj erhalten
Beim G7-Gipfel ist ein Neustart von Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zur Beendigung des Kriegs eins der wichtigsten Themen. Im Kreml will man davon nichts wissen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Kreml weiß nach eigenen Angaben nichts über den Vorschlag eines Treffens zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Beim Telefonat zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump am Sonntag zu dessen 80. Geburtstag sei die Möglichkeit eines Treffens am Rande des G7-Gipfels nicht besprochen worden, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow.
Auf die Frage, ob so ein Treffen überhaupt möglich sei, antwortete Uschakow ausweichend: "Niemand ist mit diesem Vorschlag an uns herangetreten." Selenskyj hatte Putin zuerst Anfang Juni zum Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg in einem offenen Brief ein Treffen auf neutralem Boden vorgeschlagen. Die Offerte hatte Putin abgelehnt, den Ton als unverschämt zurückgewiesen.
Später sagte Selenskyj, in Absprache mit dem Bund der westlichen Industrienationen G7 sei Moskau sei ein Treffen in Frankreich angeboten worden - auch das habe der Kreml abgelehnt. Deswegen habe er mit Trump bei einem Telefonat nun die Möglichkeit einer direkten Zusammenkunft mit Putin in den USA besprochen, teilte der Ukrainer zuletzt mit.
Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. Obwohl die Lage militärisch zuletzt zunehmend in einer Sackgasse gelandet ist, fordert Moskau weiterhin territoriale Zugeständnisse für einen Frieden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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