Donald Trump: US-Präsident setzt mit Geburtstagsparty seine Präsidentschaft aufs Spiel
Obwohl seine Zustimmungswerte im Keller sind, will Donald Trump seinen 80. Geburtstag gebührend feiern - mit einem UFC-Event auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Doch was als patriotisches Spektakel geplant ist, könnte zum symbolischen Sargnagel seiner Präsidentschaft werden.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump setzt seine Präsidentschaft aufs Spiel
- UFC-Geburtstagsparty als politisches Risiko für den US-Präsidenten
- Risiko eines Absturzes um fünf bis sechs Prozentpunkte durch Geburtstagsparty
An diesem Sonntagabend (14. Juni) verwandelt sich der Südrasen des Weißen Hauses in eine Arena für Mixed Martial Arts. Zum 80. Geburtstag von Donald Trump und anlässlich des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeit findet dort auf Wunsch des US-Präsidenten ein UFC-Kampf statt.
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Donald Trump setzt seine Präsidentschaft aufs Spiel
Doch der Zeitpunkt des UFC-Events könnte für den Präsidenten, der sich bei der Feier eigentlich als Friedensmacher inszenieren wollte, nach Ansicht des "Raw Story"-Redakteurs Jason Miciak heikler kaum sein. Während wirtschaftliche Sorgen das Land belasten, setzt Donald Trump auf ein Spektakel, das eigentlich Amerika feiern soll, aber vor allem ihn selbst in den Mittelpunkt rückt. Miciak ist überzeugt, dass der Republikaner mit dieser umstrittenen Geburtstagsparty seine Präsidentschaft aufs Spiel setzt.
UFC-Geburtstagsparty als politisches Risiko für den US-Präsidenten
Der Journalist betrachtet das UFC-Event als politisches Risiko für den Präsidenten. UFC-Kämpfe enden nicht selten mit bewusstlosen Kämpfern, die nach verheerenden Treffern zusammenbrechen. Gebrochene Gliedmaßen und blutüberströmte Gesichter gehören zum Programm. Was in Filmen stündlich zu sehen ist, wirkt in der Realität auf die meisten Menschen verstörend. Das Risiko eines unberechenbaren Moments ist laut Miciak enorm: Ein siegreicher Kämpfer, der blutend am Käfig hochklettert und verstörend ins Publikum brüllt, während die Kamera auf einen grinsenden Donald Trump schwenkt. Solche Bilder könnten um die Welt gehen und auf ewig hängenbleiben.
Journalist zieht historische Parallelen zu karrierezerstörenden Momenten
Die Geschichte kennt zahlreiche Beispiele für solche Momente, die Karrieren unerwartet beendeten. George H.W. Bush erholte sich nie davon, dass er sich im Schoß des japanischen Premierministers übergab. Howard Deans Urschrei während einer Wahlkampfrede wurde zum politischen Todesurteil. Auch Mitt Romneys Bemerkung über die 47 Prozent der Amerikaner, die keine Steuern zahlen, verfolgte ihn bis zur Niederlage. Das Tückische an solchen Wendepunkten: Sie lassen sich weder planen noch vorhersagen. Für Donald Trump könnte seine Geburtstagsparty einen ähnlichen Moment bereithalten.
Trumps UFC-Geburtstagsparty könnte das Ende seiner Präsidentschaft einläuten
Hinzu kommt, dass der Südrasen des Weißen Hauses als bürgerliches Heiligtum Amerikas gilt. Doch an diesem Abend wird er entweiht und droht zum Jahrmarkt degradiert zu werden. Berichten zufolge wird sogar erwogen, dass Kämpfer direkt aus dem Oval Office in die Arena einlaufen. Für den US-Präsidenten steht also viel auf dem Spiel. Bei seinen aktuellen Umfragewerten könnte ihn ein missglückter Abend fünf bis sechs Prozentpunkte kosten.
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fka/news.de/stg
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