Donald Trump News: Mit Trump am Käfig: Die Kampfserie UFC

Vom Schmuddelsport zum Mega-Event: Die UFC-Kampfserie vereint Sportarten von Boxen bis Karate. Donald Trump holt sich die Käfigkämpfer vor das Weiße Haus.

Erstellt von - Uhr

Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Foto) Suche
Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rebecca Blackwell

Als das "historisch bedeutendste Sportereignis aller Zeiten" bewerben die Macher der Ultimate Fighting Championship die Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus. Unter dem Titel "UFC Freedom 250" treten Topstars der Szene in einem eigens erbauten Oktagon, einer achteckigen Arena, zum Kampf gegeneinander an. Zu Donald Trumps 80. Geburtstag findet erstmals auf dem Gelände des Weißen Hauses ein Profisport-Ereignis statt.

Trump ist selbst regelmäßig Gast bei den oft blutigen Kampfabenden der UFC. Deren Chef Dana White ist ein Unterstützer des US-Präsidenten, bestritt aber politische Motive für die Veranstaltung in Washington. "UFC Freedom 250" solle die USA zu ihrem 250. Geburtstag ehren.

Ziel ist K.o. des Gegners

Gekämpft wird in der UFC-Serie nach Mixed-Martial-Arts-Regeln. Hier werden also mehrere Kampfstile gemischt. Dazu gehören Boxen, Kickboxen, Ringen, Karate, Jiu Jitsu und Judo. Bei dem Vollkontakt-Sport darf geschlagen und getreten werden, auch Rangeleien auf dem Boden sind erlaubt. Ziel ist es, dass der Gegner k.o. geht oder aufgibt. Auch ein Abbruch durch den Schiedsrichter und Punkturteile sind möglich.

Die Teilnehmer werden wie in anderen Kampfsportarten in Gewichtsklassen eingeteilt. Im Hauptkampf vor dem Weißen Haus stehen sich der Amerikaner Justin Gaethje und der Spanier Ilia Topuria, der im westfälischen Halle als Sohn georgischer Eltern geboren wurde, im Leichtgewicht gegenüber.

Events im Mixed Martial Arts (MMA) galten in Deutschland zu Beginn des Jahrtausends als Schmuddelsport, es gab sogar ein TV-Verbot für die Kämpfe. Vor allem durch die UFC-Serie wurde MMA jedoch immer massentauglicher und populärer. Durch Verträge mit großen Fernsehsendern wie Fox oder ESPN entwickelte sich die UFC in den USA zu einem Milliardengeschäft.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.