Donald Trump: Vertrauter sicher - Trump drohen die schlimmsten zwei Jahre seines Lebens

Nach seiner Vorwahlniederlage rechnet der Republikaner John Cornyn mit Donald Trump ab und prophezeit dem US-Präsidenten die schlimmsten zwei Jahre seines Lebens. Der Texaner warnt vor einem Desaster.

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Donald Trump drohen einer Analyse zufolge schwere zwei Jahre. (Foto) Suche
Donald Trump drohen einer Analyse zufolge schwere zwei Jahre. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump drohen die "die schlimmsten zwei Jahre seines Lebens"
  • Donald Trump sägt alten Vertrauten in Texas ab
  • Texas-Senator sagt Donald Trump ein November-Desaster voraus

Nach seiner Niederlage in der republikanischen Vorwahl rechnet der texanische Senator John Cornyn gnadenlos mit Donald Trump ab. In einem Interview mit der "New York Times" warnt der ausscheidende Republikaner den US-Präsidenten vor den verheerenden Folgen seines politischen Kurses.

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Donald Trump drohen die "die schlimmsten zwei Jahre seines Lebens"

Für die Zwischenwahlen im November sieht Cornyn ein "Desaster" für die Republikaner und Donald Trump voraus - eine Katastrophe, die der US-Präsident selbst herbeigeführt habe, indem er Kritiker aus der eigenen Partei vertrieben hat.

  • Die letzten beiden Jahre seiner Amtszeit würden für Trump "die schlimmsten zwei Jahre seines Lebens" werden, prophezeit Cornyn.

Besonders scharf kontert der Texaner Trumps Behauptung, sie würden trotz der präsidialen Einmischung "noch lange Zeit Freunde bleiben".

  • Seine bissige Antwort: "Wenn so Freunde einen behandeln, fragt man sich, wie seine Feinde wohl sind."

Donald Trump sägt alten Vertrauten in Texas ab

Der Auslöser für Cornyns Zorn liegt in Trumps Wahlkampfunterstützung für Ken Paxton, der den langjährigen Senator in der republikanischen Vorwahl besiegte. Paxton, der sich mit zahlreichen Skandalen konfrontiert sieht, erhielt vom Präsidenten den entscheidenden Rückenwind gegen den etablierten Amtsinhaber.

Für Cornyn bedeutete diese präsidiale Intervention mehr als nur eine Wahlniederlage. Sie offenbarte, dass selbst jahrelange Zusammenarbeit nicht vor Trumps Launen schützt. Der Senator zieht daraus eine bittere Lehre: "Wenn er das mit mir macht, macht er es mit jedem."

Die Botschaft des Präsidenten sei kristallklar:

  • Nichts werde je ausreichen, außer "hundertprozentige, sklavische Gefolgschaft zu allem, was er will".
  • Doch diese Erwartung widerspreche fundamental der verfassungsmäßigen Rolle eines Senators, betont Cornyn mit Verweis auf das System der gegenseitigen Kontrolle.

Texas-Senator sagt Donald Trump ein November-Desaster voraus

Die Prognose des Texaners für die anstehenden Zwischenwahlen im November könnte kaum düsterer ausfallen. Cornyn erwartet eine republikanische Katastrophe an den Wahlurnen - und macht dafür Donald Trumps Strategie verantwortlich, parteiinterne Kritiker systematisch auszuschalten. Diese Fehlkalkulation werde sich rächen.

  • "Ich denke, es wird eine ziemlich holprige Fahrt für die nächsten Monate", prognostiziert der ausscheidende Senator.

Die politischen Konsequenzen von Trumps Vorgehen würden sich nicht nur in Texas, sondern landesweit bemerkbar machen - alles werde schwieriger und kostspieliger. Cornyn betont, dass er diese Voraussage nicht aus Rachsucht treffe, sondern schlicht die politische Realität beschreibe. Die unvermeidlichen Folgen von Trumps Kurs würden den Präsidenten einholen.

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